Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 178
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Der Teifelstisch

In der Mundart des Pulschnitz- und Saaletals erzählt von L. Zapf.

Vor villn Johrna hot amoll in Weisdorf a Feilnhauer galebt, des wor a Geisterbanner und wor weit a brat 'rimm bokannt. In der ganze Gegnd hot er sich säha losen, immer in zerlumpte Kladerna und mit ran Ränzla affm Buckel, und die Menschn und die Gschpenster hamm sich vor ihn gfertt[gefürchtet]. Worsch inr an Haus net richtig, sa hamm a die Leut kumma losen, do is nocher der Geist gleich za Kreuz krochen und aff sein Wink in sei Ränzla neigschlupft. Su hot er gar manning gfangt, und zer Strof hot er scha alla affe Woldschtaa nauf verbannt, daß sa kann Menschn mehr plogn und queeln konnten. Daß ihna ober die Zeit in ihra Einsamkeit net long worn is, hot er ihna eisera Kartn gamacht, do hamm sa nocher za Nocht sich immr an grusen schtanerna Tisch rimmgsetzt und sich die Zeit mit Kartenschpilln vertrieben.

Nuch heunt haaßt mer denn na Teifelstisch, und mer sicht auch die Löcher, die die eisern Kartn in Schtaa neigadrückt hamm.

 


 

 << Kapitel 177  Kapitel 179 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.