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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 173
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Geista in Zaitlmuos

In der Mundart des Egertals von L. Zapf. – Zeitelmoos: Wald und Sumpf zwischen Wunsiedel und Weißenstadt.

Zwischn Weischtodt und Wousiedl is a grußa Woald, as Zaitlmuos, dou hot's schou allwall drin schpuckt. Boall hot sich der Wilde Jega vanehma losn, boall is a Raitr ohna Kopf gritten kumma, boall hot mer des, boall sell gsehgn. Amoll is nu a glehrtr Harr dorchgrittn, wie's schou dunkl wuorn is, der sicht aff amoll on Weg zwai Bübl sitzn, die gonz muntr und lusti wuorn. Do drüba hot er sich nu tüchti verwunnert, und wall er nu docht hot, sie wärn as ran Duorf in der Näh, hot r gsogt za ihna: »Mocht, doaß r haamkummt, ihr Kinna,'s werd finstr, ihr find't sinst a Weg nimma haam!« Etz hobn s' z' lachn ogfangt und hobm na verspott't, su doaß 'n fast uheimli zmuth wuorn is. Wie er nu widdr a guts Stick grittn wuor, senn aff amol die nämling zwai Bübl widdr on Weeg gsessn und hobm na auslocht. Dou hot er nu sein Gaul die Schporrn gebm und nimma agschaut, bis r as'n Woald draußn wor; denn er hot etz woll gmerkt, doaß des net mit rechtn Dinga zugonga is und wos die zwai Bübl eigentlich gwesen senn.

 


 

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