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Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 15
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die letzte Schlacht

Von F. W. Rogge

          Saht ihr die Ebne drüben?
Das ist das Walserfeld,
Wo einst in künft'gen Zeiten
Der Schlachten letzte fällt.

Die Guten und die Bösen
Befehden sich darauf,
Daß von dem Blut geschwollen,
Hinbraust der Ströme Lauf.

Und in dem Walserfelde
Da steht ein Birnenbaum,
Daß zwier die Axt ihn fällte,
Gewahrt das Auge kaum.

Nun ragt er, fast verdorret,
Gespenstisch durch den Plan,
Ohn' ein geheimes Grausen
Mag ihm kein Wand'rer nahn.

Doch wenn er wieder grünet
Und sich mit Blüten schmückt,
So wißt, es sind die Zeiten
Schon nah herangerückt!

Und wenn die Blüten gefallen,
Die Frucht zur Reife schoß,
Bricht rasch von allen Enden
Der Sturm gewaltig los.

Dann hängt der Fürst der Bayern
Sein Wappenschild daran,
Und niemand weiß zu deuten,
Warum er das getan.

 


 

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