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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 145
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Ende der Streitberger

Der letzte Herr von Streitberg soll nur einen Sohn gehabt haben; die Kindswärterin trug ihn einmal an einem siedenden Kessel mit Wasser vorbei; das Kind sah hinein, wurde durch seinen eigenen Schatten getäuscht, wollte nach diesem langen, fiel in den Kessel und fand seinen Tod.

Kurz darauf kam Streitbergs Frau nieder, gebar aber ein Mädchen; zu gleicher Zeit wurde die Frau eines Webers zu Veilbrunn von einem Knaben entbunden. Der alte Streitberg suchte beide Kinder auszutauschen, doch konnte sich der Weber nicht dazu entschließen.

Streitberg hielt sich einst lange zu Bamberg auf und kehrte des Nachts nach Hause. Auf der Höhe bei Burggrund verfehlte der Kutscher den Weg, und der Wagen mit den vier Pferden stürzte über einen hohen Felsen in das Tal hinab, so daß alles verloren war. Dies soll auch die Veranlassung sein, daß man den Felsen den Totenstein nennt. Das Ereignis fällt ins Jahr 1690.

 


 

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