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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 142
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Wie Kaiser Ludwig Pillenreuth errichtet hat

Als Kaiser Ludwig der Bayer sich im Jahre 1345 mit seiner Gemahlin in Nürnberg befand, befanden sich unter den Hoffräulein der Kaiserin etliche, die den Entschluß faßten, ins Kloster zu gehen. Also baten sie den Kaiser, ihnen in der Stille des Nürnberger Waldes ein Klösterlein zu erbauen, wo sie ihr Leben gottselig verbringen könnten. Da ließ sich der Kaiser ein Pferd vorführen und ritt hinaus in den Wald, um einen bequemen Platz für das Klösterlein ausfindig zu machen.

Als er nun so eine Weile im Wald umherritt, hörte er einen überaus schönen Gesang, nach dem er hinlenkte; und als er dahin gekommen war, sah er auf einer Eiche das Bildnis des gekreuzigten Erlösers. Darin erkannte er einen Fingerzeig Gottes, stieg vom Roß, zeichnete eigenhändig mit dem Beil den Baum und befahl, daß an dieser Stelle das Kloster errichtet würde, das von dem aufgefundenen Bild und dem ausgereuteten Hain den Namen Bildenreuth davontrug.

 


 

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