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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 137
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Burglinde zu Nürnberg

Von Schöppner. – Eine Kunigundenlinde hat auch Gräfenberg.

        Zu Nürnberg saß im Garten die edle Kunigund,
Mit eigner Hand zu warten der Blümlein zart und bunt.

Da dachte sie mit Schmerzen an ihren lieben Herrn,
Er war von ihrem Herzen so viele Meilen fern.

Und sinnend brach die Gute sich einen Lindenzweig
Und pflanzt mit stillem Mute ihn in das Erdenreich,

Der war zur selben Stunde gewurzelt und erblüht;
Da sprach Frau Kunigunde mit fröhlichem Gemüt:

»So blühe meine Liebe, o Heinerich, zu dir,
Hinfort mit solchem Triebe wie dieses Bäumchen hier.«

Das Bäumchen sproßte mächtig und ward ein Riesenbaum
Und grünt noch heute prächtig empor zum Himmelsraum.

 


 

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