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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1361
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Kranzljungfrau bei Hegnenberg

Am unteren Lechrain, in der Gegend von Hegnenberg, sah man vor vielen Jahren öfter, besonders in Zeiten, wenn Hochzeiten oder Volksbelustigungen stattfanden, zur Nachtzeit eine Jungfrau, die einen Kranz, wie ihn die Bauernmädchen der Gegend bei Hochzeiten tragen, auf dem Haupt hatte. Diese Jungfrau machte sich viel mit Hochzeitsgästen zu schaffen. Sie kam auf sie zu, schrie wie eine Eule, nahm die Pferde beim Zügel und führte sie weit vom Weg ab, daß sie entweder nicht mehr zur rechten Zeit zur Hochzeit kamen oder auf dem Rückweg ihre Heimat nicht wiederfanden. Man konnte von Glück sagen, unangefochten durchzukommen, und jeder, der zu einer Hochzeit ging oder fuhr, mußte sich zuvor segnen, bevor er den gefährlichen Weg unternahm.

 


 

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