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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1360
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Mann ohne Kopf

Zur Nachtzeit ging einmal ein Mann von Holzhausen nach Alling. Als er an den sogenannten Germansberg kam, stand auf einmal vor ihm ein Mann ohne Kopf, der, obschon der Mond im vollen Licht stand und der Boden mit blendendweißem Schnee bedeckt war, keinen Schatten warf. Vor Angst und Schrecken wußte der Wanderer anfangs nicht, was er tun sollte. Als er sich etwas erholte, fing er in der Stille zu beten an.

Da gewahrte er, wie das Gespenst ohne Kopf sich ihm näherte, und zuletzt so nahe kam, daß er von diesem erdrückt zu werden fürchtete. Der Mann dachte bei sich: Hilft das Beten nicht, so hilft das Fluchen; und er fing greulich zu fluchen an. Darauf entfernte sich das Gespenst immer weiter von ihm, wie es gekommen war.

 


 

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