Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1344
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Roßbrunns Name

Es war einmal ein Kaiser zu Würzburg, dieser pflegte des Jagdvergnügens in den umliegenden Forsten. Eines Tages verirrte er sich beim Verfolgen eines Wildes. Vergebens ritt er hin und her, um auf die rechte Fährte zu kommen. Indessen brannte die Sonne so heiß, daß der Kaiser gar bald von empfindlichem Durst gequält wurde. Ermattet stieg er von seinem Roß und streckte sich auf den Boden.

Während er so dalag, dem Verschmachten nahe, hob das Tier plötzlich seine Nüstern, als ob es in der Ferne eine Quelle wittere. Da setzte sich der Kaiser auf, ließ seinem Roß die Zügel und kam bald an eine Stelle, wo das reinste und beste Wasser sprudelte.

Zum Andenken wurde das Dörflein, das sich später um diesen Brunnen erhob, Roßbrunn genannt.

 


 

 << Kapitel 1343  Kapitel 1345 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.