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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1343
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Judenpfad bei Würzburg

Am südwestlichen Abhang des Marienbergs senkt sich von der Höchberger Straße ein kaum anderthalb Schritte breiter Fußpfad in das Tal hinab. Die Sage erzählt, daß 1298 der fanatisierte Bauer Rindfleisch, der von Würzburg aus den großen Judenmord leitete, eine große Anzahl Würzburger Juden in diesen Pfad getrieben und auf einmal alle nacheinander den engen Pfad hinabgejagt habe, wo sie unten im Tal von seinen Spießgesellen mit scharfen Partisanen aufgespießt und niedergehauen wurden. Den Pfad nennt man noch heute den Judenpfad, und das Volk scheut sich, ihn nach dem Ave-Maria-Läuten zu betreten, weil es dann nicht geheuer sein soll.

 


 

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