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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1322
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Wiese mit dem Goldhügel bei Nürnberg

In der Nähe von Nürnberg ist eine große Wiese, in deren Mitte ein kleiner Hügel von rotem Sand. Obwohl viele Fuhren davon alljährlich weggebracht wurden, ist doch der Sand niemals weniger geworden.

Von diesem Hügel wird erzählt, es hätten einmal die Kinder dort gespielt, da sei ein altes Männlein mit eisgrauem Bart hervorgetreten, das habe ihnen allerhand Zuckerbrot gegeben und sie durch eine Öffnung in das Innere des Sandhügels geführt. Die Kinder seien furchtlos gefolgt, weil der Alte gar freundlich ausgesehen habe; er habe aber kein Wörtlein gesprochen. In dem Hügel seien die Kleinen über große Haufen Gold und Silber und hellglänzende Edelsteine gestiegen. Bei jedem Haufen sei der Mann stehengeblieben und habe darauf hingedeutet. Danach seien die Kinder von ihm wieder hinausgeführt worden, hätten auch zu Hause ihren Eltern alles erzählt, die es nicht glauben wollten, bis sich beim Auskleiden in den Schuhen der Kleinen goldene Münzen gefunden hätten.

Nachmals sollen die Nürnberger Kinder zuhauf an den Hügel gegangen sein, jedoch nie mehr das Männlein mit dem Bart gesehen haben.

 


 

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