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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1308
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Pöpelgäßchen und Pöpelhaus

Zu Bamberg gibt es ein Pöpelgäßchen und ein Pöpelhaus. Beide haben von allerhand Unfug der Geister (Pöpel) ihren Namen. So haben die Bewohner jenes Gäßchens gar oft weiße und graue Gestalten hin und her schweben, auf Steinen sitzen, Geld zählen gesehen. Auch unheimliche Hasen und Hunde sind zuweilen hin und wider gelaufen.

Desgleichen war das Pöpelhaus auf dem Stephansberg lange Zeit einsam und verlassen, weil die Leute allerhand Geschichten von dem Unwesen der Geister dort zu erzählen wußten. Nicht nur wurden die Arbeitsleute im Haus am hellen Tag geneckt und beunruhigt, man sah sogar eine graue Gestalt hie und da gemütlich zu den Fenstern herausschauen. In neuerer Zeit hat aller Spuk dort aufgehört.

 

 


 

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