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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1302
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Nachtjäger in Butzenreut

Zwischen Wunsiedel und Redwitz ist ein Bergwald gelegen, der heißt der Bugen- oder Butzenreut, das ist ein echtes, rechtes Jagdrevier dessen, nach dem es heißt: des jagenden Waldschrats oder Höllenbutzen, darinnen – wie auch im Zeitelmoos, über den hohen Steinwaldberg über Redwitz und über das ganze Fichtelgebirge, auch über die Hundsbrücke – er gar wild und toll jagt, von seinem Butzenheer begleitet; und es mag wohl der Name des Waldes hier nicht von reuten = ausroden kommen, wie unzählige Ortsnamen dieser Gegend, sondern von reiten, weil der Butz dort reitet als Nachtjäger, Spuk und arger Pötz auf seinem dreibeinigen Roß, von seinen Höllenhunden umklifft und umklafft. Namentlich hat der Jägerbutz mit seinem Wütenden Heer auch den Zug über die Heidenstadt in der sogenannten Fränkischen Schweiz, und es ist dort wegen ihm des Nachts nicht gar sicher zu reisen.

 


 

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