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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1297
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Kirchlein von Hammersreuth

Von Hammersreuth zieht sich gegen den Kalvarienberg hin ein Wald, der Kitschenrain genannt. Inmitten desselben steht ein Kirchlein, das von den Bewohnern der Gegend gern besucht wird. Dieses dankt seinen Ursprung nachstehendem Ereignis.

Im Kitschenrain befand sich vorzeiten ein Muttergottesbild. Ein Hussit, der des Weges kam, ergrimmte beim Anblick des Bildleins, zog sein Schwert und führte einen gewaltigen Hieb. Aber siehe – er konnte das Schwert nicht mehr vom Bild, auch seine Hand nicht vom Griff des Schwertes wegbringen, bis er in seinem Herzen den Frevel bereute und zu der Mutter des Herrn Verehrung gelobte.

Als dieses Wunder ruchbar geworden war, hat sich die Andacht zu jenem Bild gemehrt; darauf ist an dieser Stätte ein Kirchlein zu Ehren Marias erbaut worden.

Das Bild ist nicht mehr vorhanden, aber eine Menge von Votivtafeln bewahren das Andenken an jenes Ereignis.

 


 

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