Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1295
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Die Glocken von Lintach

Im Schwedenkrieg verschanzte sich eine Abteilung schwedischer Artillerie beim Pfarrdorf Aschach nächst Amberg und plünderte von da aus die umliegenden Ortschaften. Als sie später von den Kaiserlichen vertrieben wurden, nahmen sie noch die beiden Glocken der Kirche zu Lintach mit fort. Kaum waren sie aber mit ihrem Raub vors Dorf auf die sogenannte Kesseldraht gelangt, als die beiden Glocken nicht mehr weiterzubringen waren und unaufhaltsam in den Boden versanken. Die Schweden machten sich vor dem nacheilenden Feind davon, die Glocken ruhen aber noch heute in der Tiefe.

Der damalige Pfarrer von Lintach versprach demjenigen eine Belohnung, der die Glocken zutage brächte. Ein Brunnenmacher von Hirschau machte sich ans Werk, probierte die Wünschelrute, hörte auch leises Wimmern in der Tiefe, fand aber die Glocken nicht. Seitdem haben es manche nach ihm mit gleichem Erfolg versucht.

 


 

 << Kapitel 1294  Kapitel 1296 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.