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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1290
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Legende vom heiligen Wolfgang, Bischof zu Regensburg

Als Kaiser Otto II. wegen erlittener Schmach mit großem Heereszug und gewaltiger Hand wider König Lothar in Frankreich zog und bis gen Paris streifte, ist er auf der Rückkehr an einen Fluß geraten, der so hoch gegangen ist, daß ihrer viele darin ertrunken sind. Wie nun der heilige Wolfgang neben dem Kaiser und den Seinigen auch zu diesem Fluß kam, sind sie heftig erschrocken, besonders weil auch der Feind, seines Vorteils kundig, über das Gebirge auf sie losging. Also hat der heilige Wolfgang sein ganzes Vertrauen auf Gott gesetzt, sich nach dem Himmel gewandt, darauf den Kaiser und die Seinigen gesegnet und allen befohlen, ohne Schrecken und Verzug durch den Strom zu setzen. Weil aber die Vornehmsten des Heeres dies zu tun sich weigerten, ist Wolfgang, dem Heerführer Moses gleich, als der erste im Namen des Herrn hindurchgezogen, worauf die anderen Mut gewannen, ihm nachzufolgen.

Es sind auch alle ohne Gefahr und Schaden durch das Wasser gekommen, darob sich das ganze Kriegsheer höchlich verwundert, die Heiligkeit Wolfgangs erkannt und Gott dafür von Herzen gedankt hat.

 


 

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