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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1274
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Des Aichbergers Tochter

Um die Zeit, da die Feste Neuburg an Österreich überging, kam auch ein feindlicher Heerhaufen, um das Neuburg gegenüber gelegene, nun zerfallene Schloß Wernstein (Wörnstein) zu berennen. Ein tapferer Ritter, von Aichberg genannt, verteidigte die Burg. Ihm zur Seite stand seine heldenmütige Tochter, vom Panzer umhüllt. Lange Zeit wehrten sich Vater und Tochter mit wenigen Getreuen zu Hohn und Trotz der feindlichen Ritterschar. Da kam ein unerwarteter Befehl vom Herzog in Bayern zur Übergabe. Der Aichberger mußte gehorchen; er wollte aber nicht die Schande erleben, den Einzug der Feinde mit anzusehen und gab sich selber den Tod.

Da soll sich seine Tochter, stolz und ungebeugt gleich dem Vater, aus dem hohen Bogenfenster der Burg den Felsen hinab in den vorüberflutenden Inn gestürzt haben.

 


 

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