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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1259
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Hexenküche auf einer Alm

Ein armer Kerl stieg auf eine Alpe bei Miesbach, sich bei den Sennern oben Käs und Milch zu betteln. Wie er hinaufkommt, findet er die Alpenhütte verlassen; er steigt auf den Heuschober, weil es Nacht wird, und vergräbt sich ins Heu, um zu schlafen. Um Mitternacht wird er unruhig, ein Rauch dringt zu ihm herauf; er reckt sich auf und sieht unten ein Feuer prasseln und Hexen und Teufelsgesindel ein Tänzlein halten. Er meint ungesehen den Spektakel mitanzusehen, da reicht ihm plötzlich einer ein Stück köstlichen Bratens auf einer Stange. So guten Appetit er auch hat, so kann er doch vor Schrecken nichts essen.

Am anderen Morgen liegt der Braten noch bei ihm – es war aber stinkendes Schinderfleisch.

 


 

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