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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1243
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Gans auf dem Schlachtfeld von Gammelsdorf

Von Siegesmalen, Gedächtnissteinen, Sagen oder Liedern findet sich in Gammelsdorf, Isareck oder Moosburg nichts mehr. Noch anfangs des neunzehnten Jahrhunderts soll aber eine Tafel in der Kirche das Gedächtnis der Schlacht und der Mitstreiter erhalten haben. Seltsam ist die Überlieferung:

Auf dem Streitfeld sei durch lange, lange Jahre unbeachtet eine steinerne Gans gelegen und von den Landleuten als beim Pflügen hinderlich bald hierhin, bald dorthin gewälzt worden. Endlich sei ein fremder Mann weither gekommen, dem ein Traum verkündet habe, er werde auf diesem Feld des Unglücks für sein Geschlecht einen Schatz finden, der ihn plötzlich wieder reich machen werde. Der habe die lang verachtete Gans freudig gefunden und nach einem ihm bekannten geheimen Handgriff öffnen können. Sie sei ganz mit altem Geld angefüllt gewesen.

 


 

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