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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1201
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Gögerlfräulein und die Gögeleburg zu Weilheim

Im ehemaligen Benediktinerkloster Wessobrunn bestand im zwölften Jahrhundert auch ein Nonnenkloster. Eine Schwester des letzten Sprossen der Grafen von Weilheim, des Ritters Joseph Diethaim von Wileyhin, der im Jahre 1211 starb, begab sich in dieses Kloster, brach aber das Ordensgelübde und verbarg sich sodann in einem unterirdischen Gang auf der südöstlich von Weilheim gelegenen Burg am Gilgenberg, jetzt Gögerlberg genannt, wo sie bald vor Reue und Gram verschied. Nach der Volkssage sah man diese unglückliche Nonne öfter auf der Burgruine weinend im weißen Kleid, und sie ist unter dem Namen Gögerlfräulein allgemein bekannt.

Hinsichtlich dieser Burg auf dem Gögele wird auch erzählt (Weilheimer Wochenblatt 1841, Nr. 48), es habe noch vor einigen Jahrzehnten die Sitte bestanden, daß die Jugend auf dem Weg nach dem Burgplatz Fichtenzapfen in eine größere schüsselartige Vertiefung hineinwarf.

 


 

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