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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1196
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Schatz am Wetterstein

Wie man anderwärts um zehn Uhr nachts die Hußglocke läutete, so geschah dies auch in den Märkten der Grafschaft Werdenfels, und zwar in der Weise, daß dieses Läuten mit Unterbrechung bis um ¾1 Uhr fortgesetzt wurde. Wenn man nun zu Garmisch zu läuten anfing, so bemerkte man an einer gewissen Stelle der Wettersteinvorgebirge ein helles Licht, was von vielen dahin gedeutet wurde, daß hier ein großer Schatz verborgen sei. Doch war niemand so glücklich, diesen anzutreffen, als nur allein die sogenannte Veilewidl von Garmisch.

Diese, einmal Gras für ihre Geiß rupfend, bemerkte plötzlich unter ihrer Hand etwas wie einen eisernen Deckel. Vor Überraschung getraute sie sich aber den Deckel nicht anzurühren oder aufzuheben, sondern lief zu ihren weiter entfernt grasenden Kameradinnen, um ihnen diese Neuigkeit mitzuteilen. Beherzt gingen die Mädchen zurück an den Platz – der Deckel war aber leider verschwunden.

 


 

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