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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1182
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Himmelfeuerbrennen

Ein uralter Brauch herrschte hin und wieder in Schwaben, namentlich in der Gegend von Illerberg: das sogenannte »Himmelfeuerbrennen«.

An drei Sonntagen – vor und nach Sankt-Vitus-Tag – zogen die jungen Burschen abends durch das Dorf von Haus zu Haus, Holz zu sammeln, wobei sie fortwährend sangen:

Heiliger Sankt Veit
Gib mir auch ein Scheit;
Gibst mir keins
So stehl' (ich) dir eins.

Darauf ging es hinaus vor den Ort, da wurde von dem gesammelten Holz ein großes Feuer gemacht, über das Burschen und Dirnen paarweise sprangen.

Man glaubte, der Flachs gerate schlechter, wenn nicht über das Himmelfeuer gesprungen werde.

 


 

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