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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1168
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die steinernen Köpfe an der Kirche zu Bergen

Eine Stunde nordwärts von Neuburg a. d. Donau liegt das Pfarrdorf Bergen oder Baring mit einer im Jahre 1542 aufgelösten Benediktinerabtei und einer ungemein großen majestätischen Kirche. Hinter dieser befindet sich ein Anbau von drei Rondellen, noch ein Überbleibsel der alten Kirche. An diesem sieht man mehrere Steinköpfe von Menschen, unter denen sich auch zwei steinerne Ochsenköpfe befinden. Von diesen letzteren geht die folgende Sage.

Als Wiltraud, Kaiser Ottos des Großen Tochter und Witwe des Herzogs Berthold von Bayern, alt und lebensmüde im Jahre 974 das Frauenkloster Bergen gründete und die Quadersteine zum Kirchenbau von dem eine halbe Stunde entfernten Hütting herbeikommen ließ, zogen zwei Stiere ohne Führer und Treiber, wie aus eigenem Antrieb, die Steine an den Bauplatz und kehrten jedesmal wieder mit dem leeren Wagen zum Steinbruch zurück. Zum Andenken an dieses Wunder sind die zwei Ochsenhäupter in Stein angebracht.

 


 

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