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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1160
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Hechlingen, Druidenberg, Hahnenkamm

Das Dorf Hechlingen bei Heidenheim am Hahnenkamm hat der Sage nach seinen Namen von der Göttin Hekla, die man in dortiger Gegend verehrte. In der Ortsflur ist eine Anhöhe, die man Hundsrück nennt; dort sollen der Hekla Hunde geopfert worden sein. Ein anderer, allem Anschein nach von Menschenhänden errichteter Hügel heißt der Druden- oder Druidenbuck; denn auch ein Druidensitz soll da gewesen sein. Endlich sieht man noch unweit der Stahlmühle die Überbleibsel eines Heidentempels; da wird unter anderem ein tiefes Loch gezeigt, in das, wie man sagt, das Blut der Geopferten floß.

Auf dem Druidenberg stand bis zum Jahre 1736 ein zehn Fuß langer und vier Fuß breiter Opferstein, der oben eine Vertiefung und eine Rinne hatte. Auf diesem Berg kann sich kein Vieh aufhalten; sooft es hinaufgetrieben wird, stäubt die ganze Herde mit allgemeinem Gebrüll auseinander und den Berg hinab.

Der Hahnenkamm hat seinen Namen von den Hunnen oder Haunen erhalten, die dort ein Lager gehabt haben sollen.

 


 

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