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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1156
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Ursprung des Burgbernheimer Wildbads

Nach einer uralten, nicht unwahrscheinlichen Volkssage hat das Wildbad zu Burgbernheim seine Entdeckung folgender Begebenheit zu verdanken. Ein Bauer aus Gallmersgarten, einem eine dreiviertel Stunde vom Markt Burgbernheim entlegenen Weiler, besaß einen kranken, abgezehrten Schimmel, den er nicht weiter brauchen konnte und in den Wald trieb, um alle umsonst angewandten Heilmittel und fernere Unkosten loszuwerden. Nach einiger Zeit vernahmen die Holzarbeiter in einem wilden Tal Geräusch, und als sie näher nachsuchten, trafen sie das schon lang für verloren gehaltene Roß an einer Quelle saufend, gesund und frisch an. Also schloß man daraus, daß der Genuß des Quellwassers den Schimmel gesund gemacht habe, stellte nun auch Versuche bei Menschen an und verspürte die besten Wirkungen davon.

Dies muß sich bereits im zwölften Jahrhundert oder noch früher zugetragen haben, da schon der römische Kaiser Lotharius Burgbernheimer Wasser nach Nürnberg bringen ließ, wo er sich 1128 auf dem Reichstag befand.

 


 

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