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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1142
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Sage vom Weingasteig

Schlimm ergeht es den Fuhrleuten, die zur Nachtzeit von Eichstätt nach Ingolstadt oder Neuburg fahren und das Weingasteig zu passieren haben. Der Erzähler hörte selbst einen nun verstorbenen Fuhrmann davon berichten. Er fuhr einmal jenes Gasteig hinauf; da rollten ihm gewaltige Fässer, höher als sein beladener Wagen, entgegen. Die Pferde schäumten und wollten zur Seite springen. Mit großer Mühe erhielt er sie im Geleise und bemerkte dabei mit Erstaunen, wie die Fässer durch ihn, seine Pferde und seinen Wagen hindurchliefen, ohne irgendeine Beschädigung zu verursachen.

Derselbe Mann erzählte auch, daß mehrere Male im Hinunterfahren an jener Stelle sich ein geheimnisvoller Geselle zu ihm begab und auf dem Wagen hinten aufsaß. Geschah dies, so konnten die Pferde selbst das leere Fuhrwerk nur mit großer Anstrengung den Berg hinabbringen.

 


 

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