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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1131
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Wallfahrtskirche Allersdorf

Unweit Abensberg, auf einer Anhöhe am rechten Ufer des Abens, liegt die Wallfahrtskirche Allersdorf, von deren Ursprung uns alte Sage berichtet. Eine Gräfin Babo, verehelicht an einen der 32 Söhne des Grafen Babo von Abensberg, habe mit diesem zwanzig Jahre hindurch in unfruchtbarer Ehe gelebt. Darüber tief betrübt, habe die Gräfin eines Tages aus dem Erker ihres Schlosses in Abensberg einen Pfeil abgeschossen und gelobt, an jener Stelle, wo dieser Pfeil niederfalle, zu Ehren der heiligsten Muttergottes eine Kirche bauen zu lassen, vertrauend darauf, daß Gott sie dann mit einem Leibeserben beglücken werde. Sogleich sei mit dem Bau der Kirche auf jener Stelle, wo der abgeschossene Pfeil gelegen war, begonnen worden, und die Gräfin habe eigenhändig Steine zum Grundbau zugetragen. Dafür sei die fromme Stifterin der Kirche nicht nur mit einem Leibeserben, sondern mit sieben ehelichen Nachkommen gesegnet worden, auch habe sich seitdem Unsere Frau von Allersdorf in allen Kindsnöten absonderlich hilf- und gnadenreich erwiesen.

 


 

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