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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1099
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Gemeindefischwasser im Pegnitztal

Anno 1358 gab Kaiser Karl IV. am Freitag vor dem St.-Gilgen-Tag dem Markt Velden und den drei Gemeinden Rupprechtstegen, Enzendorf und Artelshofen das Fischwasser von Velden an bis zur Mühle in Artelshofen zum gemeinen Gebrauch mit der ausdrücklichen Bestimmung: »Das alle die in demselben vnsere Land zu Baiern gesessen sein vnd wonnen freilichen vnd on alle hindernus vischen sullen vnd mugen.« – Demzufolge durfte bis in die neuere Zeit herab jeder Durchreisende aus diesem Wasser nach Belieben Fische fangen, aber er mußte sie an Ort und Stelle, wo er sie gefangen hatte, sogleich sieden oder backen und verzehren, und die Bewohner der genannten Orte waren schuldig, ihm die Pfanne zu leihen.

 


 

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