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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1094
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Nonne von Wiesenthau

Schlottenhof war ehedem Besitzung der Herren von Wiesenthau. Einst sollten sich zwei Söhne und eine Tochter der Familie in dieses Erbe teilen, aber die Brüder zwangen die Schwester, in ein Kloster zu gehen. Darüber entrüstet, sprach diese den Fluch aus, daß kein männlicher Sproß, der auf Schlottenhof geboren sei, mehr dort erblühen sollte.

Dieser Fluch ging in der Tat in Erfüllung. Söhne, Enkel und Urenkel der Familie starben als zarte Knaben, wenn sie nämlich auf dem Schloß geboren waren.

Die Kleidung der Nonne von Wiesenthau wurde noch lange im Schloß aufbewahrt und ausdrücklicher Bestimmung zufolge alljährlich in die Sonne gehängt und gelüftet.

 


 

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