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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1085
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Der Teufelsberg bei Hof

Nordwestlich in geringer Entfernung von Hof erhebt sich im Saaletal eine Felsenwand, die durch eine Schlucht in zwei Hälften gespalten wird und den Namen Teufelsberg führt. Auf der Spitze des Felsens befindet sich eine Vertiefung, die auffallende Ähnlichkeit mit einem eingedrückten Pferdehuf hat. Von diesem Felsen erzählt die Widmannsche Chronik:

»Was der Satan für Gaukeleien und Teufeleien vor alters bei dem Teufelsberg hier getrieben hat, wo er – besonders bei Nacht – die Leute in die Saale geführt oder durch seltsame Gesichte erschreckt hat, ist aus seinem Namen zu schließen, indem er noch heutigentags der Teufelsberg genannt wird. Auch ließ sich zu unserer Voreltern Zeit der böse Feind in unsäglich großer Gestalt dort sehen, indem er den einen Fuß auf dem Teufelsberg und den anderen auf dem Eichelberg – eine Viertelstunde von diesem – hatte; wovon auf dem Teufelsberg als Wahrzeichen noch ein Tritt zu sehen ist, auch eine Vertiefung, des Teufels Schüssel genannt, gefunden wurde. Den Spalt in dem Berg hieß man die Hölle.«

 


 

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