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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1076
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Das Hühnertröglein

Zwischen den Dörfern Biengarten und Querenbach liegt rechts am Weg ein schönes, sauber ausgehöhltes Futtertröglein aus Stein, bis an den Rand in den Boden versenkt. Die Leute erzählen: Einmal sind zwei Bauern wegen ihrer Hühner in bitteren Streit geraten; hier am Wald haben sie zusammen gerungen und tödliche Streiche gegeneinander geführt, so daß beide auf dieser Stelle das Leben aushauchten. Und zum ewigen Gedächtnis an diese Schreckenstat wurde am Weg ein Hühnertröglein eingegraben, wie es auch heute noch unangetastet zu sehen ist.

Andere erzählen, ein Herr zu Biengarten sei mit den Querenbachern wegen eines Weiderechts im Streit gelegen, besonders hätten aber die Hühner den Hader gestiftet, weil sie häufig auf die Querenbacher Fluren hinübergezogen. Da sei denn das Hühnertröglein als Markstein gesetzt worden.

 


 

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