Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1073
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Der See im Ochsenkopf

In der geheimnisvollen Tiefe des Fichtelbergs oder des Ochsenkopfes liegt ein breiter, unergründlicher See. Wem es da gelingt, ihn zu finden und hinüberzukommen, der ist glücklich sein Leben lang. Es kommt aber keiner hinüber; es sei denn, durch übernatürliche Mittel. (»Auf dem Bock oder durch Sympathie«, wie sich das Landvolk ausdrückt.)

Einmal hat es einer aus der Nähe – Gottfried mit Namen – gewagt, in das Schneeloch zu steigen, der einzigen Öffnung des Berges, die zum See führt. Schon war er lange im Dunkel fortgegangen, da rief es dumpf herauf: »Gottfried, bleib draußen!« – denn es waren eben Italiener in der Tiefe. Nun wandte er sich furchtsam wieder um, aber schon hatte er deutlich das Brausen des Wassers vernommen.

 


 

 << Kapitel 1072  Kapitel 1074 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.