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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1053
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Wie Heinrich der Heilige vom Stein genas

Kaiser Heinrich der Heilige war eines Abends in ein Benediktinerkloster eingekehrt und sah, als er sich zur Ruhe begab, daß seine Leute den Speisesaal der Mönche zum Stall für ihre Rosse benutzten. Wie tadelnswert ihm solche Entweihung dünkte, so beschloß er dennoch, erst am folgenden Morgen seine Leute zur Rechenschaft zu ziehen. Da erschien der heilige Benedikt dem Kaiser im Traum, schalt ihn aus und griff ihm strafend gar gewaltig in die Weichen; und siehe da, der Kaiser war von Stund' an mit Steinschmerzen behaftet. Als aber der Kaiser mit inbrünstigem Flehen jahrelang nicht nachließ, wurde er von demselben Heiligen von seiner Krankheit befreit.

Diese Heilung findet sich auf einem Bildwerk am Kaisergrabmal im Dom dargestellt.

 


 

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