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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1041
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Jungfrauen zu Spielhof

Bei Prölsdorf im Landgericht Eltmann sieht man noch unbedeutende Reste einer Ritterburg. Dort stand einst das Schloß Spielhof, das die Ritter von Münster zum Spielhof bewohnten, die zu Wustwiel bedeutende Besitzungen hatten. Eberhard von Münster war mit dem Bischof Julius von Würzburg beständig im Hader, weil er auf seiner Burg einen lutherischen Prediger unterhielt.

Als Eberhard im Dreißigjährigen Krieg ohne männliche Nachkommenschaft gestorben war, kam einst eine Rotte kaiserlicher Landsknechte auf die Burg. Nur sechs Fräulein, die Töchter des Ritters, waren auf dem Schloß. Die Landsknechte wollten sie zwingen, ihren schändlichen Begierden zu dienen, aber die Jungfrauen widersetzten sich mutig und fielen als Opfer barbarischer Wut unter dem Schwert der Unmenschen. So verdorrten auf einmal alle Zweige des edlen Stammes.

 


 

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