Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Alexander Schöppner >

Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1012
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Die Klöpfleinsnacht

In den zwölf Nächten zwischen Weihnacht und dem Fest der Heiligen Drei Könige wurden alle Häuser mit Weihrauch wider die Einflüsse der bösen Geister und Hexen sichergestellt. In Franken sagten die Kinder beim Anklöpfeln verschiedene Reime, unter anderen:

Klopfa, klopfa, Hämmerla!
's Brot liegt in Kämmerla,
's Messer liegt dernebn,
Sollt mer ebbes gebn:
Gutteil, Gutteil und mein Gselln a an Teil.

Die Klöpfleinsnacht gehört übrigens nicht bloß Franken, sondern ebensowohl Bayern und Schwaben an.

An den drei dem Weihnachtsfest vorausgehenden Donnerstagen lief die Jugend beiderlei Geschlechts in den Abendstunden von Haus zu Haus und verkündete die Ankunft des Weltheilands durch frohe Lieder und Türklopfen; auch der Rat feierte die Klöpfleinsnacht auf dem Rathaus mit einer Zeche, die aber am 29. November 1600 abgeschafft wurde.

 


 

 << Kapitel 1011  Kapitel 1013 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.