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Bayrische Sagen

Alexander Schöppner: Bayrische Sagen - Kapitel 1003
Quellenangabe
typelegend
titleBayrische Sagen
authorAlexander Schöppner
year1979
publisherVerlag Lothar Borowsky
addressMünchen
created20010814
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170929
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Die Geisterjagd auf dem Paradeplatz

Auf dem Paradeplatz zu Würzburg befanden sich vor alters einige uralte Linden, unter deren weitverzweigten, künstlich ausgespreizten Ästen einst öffentlich Gericht gehalten wurde und zu gewissen Zeiten festliche Tänze von der jungen Bürgerschaft aufgeführt wurden. Jetzt ist der Paradeplatz nackt und kahl. Die Sage erzählt, daß sich in gewissen Nächten dort eine Geisterjagd zeige, indem der Geist eines Gerichtsschöppen, der einmal ein ungerechtes Urteil über zwei Angeklagte gefällt habe, von deren Geistern verfolgt, halbe Nächte lang im Umkreis herumgetrieben werde. Der Schöppe schaut alle drei Schritte um, und einer seiner Verfolger hält ihm die Abschrift seines ungerechten Urteils vor. Vergeblich strengt er sich an, seine Verfolger loszuwerden.

 


 

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