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Barfüßele

Berthold Auerbach: Barfüßele - Kapitel 20
Quellenangabe
typefiction
authorBerthold Auerbach
titleBarfüßele
publisherA. Weichert
firstpub1856
senderhille@abc.de
created20040922
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18. Kapitel.

Das erste Herdfeuer

Amrei war unterdes traumverloren dahingegangen. Sie schaute wie fragend nach den Bäumen auf; die stehen so ruhig auf dem Fleck, und die werden so stehen und auf dich niederschauen, Jahre, Jahrzehnte, dein ganzes Leben lang als deine Lebensgenossen: und was wirst du derweil erfahren!

Amrei war aber doch schon so alt geworden, daß sie nicht mehr nach einem Halt in der Außenwelt tastete. Es war schon lange, seitdem sie mit dem Vogelbeerbaum gesprochen hatte. – Sie wollte ihre Gedanken wegbannen von allem, was sie umgab, und doch starrte sie wieder hinein in die Felder, die ihr eigen werden sollten, und wollte sich immer vordenken, was nun kommen sollte: Eintritt und Empfang, Anrede und Antwort, hin und her. Wie ein Wirrwarr von tausend Möglichkeiten schwirrte alles um sie her, und sie sagte endlich fast laut, und der Silbertrabwalzer spielte sich ihr im Kopfe: »Was da, was da, vorher besinnen? Wenn aufgespielt wird, tanz' ich, Hopser oder Walzer. Ich weih nicht, wie ich die Füße setze, sie tun's allein; und ich kann mir's nicht denken, und ich will mir's nicht denken, wie ich vielleicht in einer Stunde den Weg da wieder zurückkehre, und die Seele ist mir aus dem Leibe genommen, und ich muß doch gehen, einen Schritt nach dem andern. Genug! Jetzt laß kommen, was kommen will; ich bin ja auch dabei!«

Und es lag noch mehr als diese ausgesprochene Zuversicht in ihrem Wesen; sie hatte nicht umsonst von Kindheit an Rätsel gelöst und von Tag zu Tag mit dem Leben gerungen. Die ganze Kraft dessen, was sie geworden, ruhte still und sicher treffend in ihr. Ohne weitere Frage, wie man einer Notwendigkeit entgegengeht, still in sich zusammengefaßt, ging sie mutig und festen Schrittes dahin.

Sie war noch nicht weit gegangen, da saß ein Bauer mit einem roten Schlehdornstock zwischen den Füßen und beide Hände und das Kinn darauf stützend am Wege.

»Grüß Gott!« sagte Amrei. »tut das Ausruhen gut?«

»Ja. Wohin willst?«

»Dahinauf auf den Hof. Wollet Ihr mit? Ihr könnet Euch an mir führen.«

»Ja, so ist's!« grinste der Alte, »vor dreißig Jahren wäre mir das lieber gewesen, wenn mir so ein schönes Mädle das gesagt hätte, da wäre ich gesprungen wie ein Füllen.«

»Zu denen, die springen können wie die Füllen, sagt man das aber nicht!« lachte Amrei.

»Du bist reich,« sagte der Alte, der eine müßige Unterhaltung am heißen Mittag zu lieben schien. Er nahm vergnüglich eine Prise aus seiner Horndose.

»Woher seht Ihr, daß ich reich bin?«

»Deine Zähne sind zehntausend Gulden wert, es gäbe mancher zehntausend Gulden drum, wenn er sie im Maul hätte.«

»Ich hab' jetzt keine Zeit zum Spaßen. Behüt' Euch Gott.«

»Wart' nur, ich geh' mit, aber mußt nicht schnell laufen.«

Amrei half nun dem Alten behutsam auf, und der Alte sagte: »Du bist stark.« Er hatte sich in seiner neckischen Weise noch schwerer und unbehilflicher gemacht, als er war. Im Gehen fragte er jetzt: »Zu wem willst du denn auf dem Hof?«

»Zum Bauern und zu der Bäuerin.«

»Was willst du denn von ihnen?«

»Das will ich ihnen selber sagen.«

»Wenn du was geschenkt haben willst, da kehr' lieber gleich wieder um; die Bäuerin gäb' dir schon, aber sie ist über nichts Meister, und der Bauer, der ist zäh, der hat ein Sperrholz im Genick und einen steifen Daumen dazu.«

»Ich will nichts geschenkt, ich bring' ihnen was,« sagte Amrei.

Es begegnete den beiden ein älterer Mann, der mit der Sense ins Feld ging, und der Alte neben Amrei rief ihn an und fragte ihn mit seltsamen Augenzwinkern: »Weißt nicht, ist der geizige Landfriedbauer nicht daheim?«

»Ich glaub', aber ich weiß nicht,« lautete die Antwort des Mannes mit der Sense, und er ging davon feldein. Es zuckte etwas in seinem Gesichte, und noch jetzt, als er so hinwandelte, schüttelte es ihm den Rücken auf und nieder, er lachte offenbar, und Amrei schaute starr in das Antlitz ihres Begleiters und gewahrte die Schelmerei darin, und plötzlich erkannte sie in den eingefallenen Zügen die jenes Mannes, dem sie einst auf dem Holderwasen zu trinken gegeben hatte, und leise mit den Fingern schnalzend, dachte sie: »Wart', dich krieg' ich.« und laut sagte sie: »Das ist schlecht von Euch, daß Ihr so von dem Bauer redet zu einem Fremden, wie ich, das Ihr nicht kennet, und das vielleicht eine Verwandte von ihm ist; und es ist auch gewiß gelogen, was Ihr saget. Freilich soll der Bauer zäh sein, aber wenn's drauf ankommt, hat er gewiß auch ein rechtschaffenes Herz und hängt nur nicht an die große Glocke, was er Gutes tut, und wer so brave Kinder hat, wie man die seinen berühmt, der muß auch rechtschaffen sein, und es kann sein, er macht sich vor der Welt gern schlecht, weil es ihm nicht der Mühe wert ist, was andere von ihm denken, und ich kann ihm das nicht übelnehmen.«

»Du hast dein Maul nicht vergessen. Woher bist denn?«

»Nicht aus der Gegend, vom Schwarzwald her.«

»Wie heißt der Ort?«

»Haldenbrunn.«

»So? Und du bist zu Fuß dahergekommen?«

»Nein, es hat mich unterwegs einer mitfahren lassen, es ist der Sohn von dem Bauern da. Ein richtiger braver Mensch.«

»So? Ich hätte dich in seinen Jahren auch mitfahren lassen.«

Man war am Hofe angekommen, und der Alte ging mit Amrei in die Stube und rief: »Mutter, wo bist?«

Die Frau kam aus der Kammer, und die Hand Amreis zuckte, sie wäre ihr gern um den Hals gefallen, aber sie konnte nicht, sie durfte nicht, und der Alte sagte unter herzerschütterndem Lachen: »Denk' nur, Bäuerin, das ist ein Mädle aus Haldenbrunn, und es hat dem Landfriedbauer und der Bäuerin was zu sagen, aber mir will's nichts davon kundgeben. Jetzt sag' du, wie man mich heißt.«

»Das ist ja der Bauer,« sagte die Bäuerin, nahm als Zeichen des Willkomms dem Alten den Hut vom Kopfe und hing den Hut an das Ofengeländer.

»Ja. merkst's jetzt?« sagte der Alte triumphierend gegen Amrei, »jetzt sag', was du willst.«

»Setz' dich,« sagte die Mutter und wies Amrei auf einen Stuhl. Mit schwerem Atemholen begann diese nun:

»Ihr könnt mir's glauben, daß kein Kind mehr hat an euch denken können als ich, schon vorher, schon vor den letzten Tagen. Erinnert ihr euch des Josenhansen am Weiher, wo der Fahrweg gegen Endringen geht?«

»Freilich, freilich,« sagten die beiden Alten.

»Und ich bin des Josenhansen Tochter.«

»Guck, ist mir doch gewesen, als ob ich dich kenn',« sagte die Alte. »Grüß Gott!« Sie reichte die Hand und fuhr fort: »Bist ein starkes sauberes Mädle geworden. Jetzt sag', was führt dich denn so weit daher?«

»Sie ist ein Stück mit unserm Johannes gefahren,« sprach der Bauer dazwischen, »er kommt bald nach.«

Die Mutter erschrak, sie ahnte etwas und erinnerte ihren Mann, daß sie damals, als Johannes weggeritten sei, an des Josenhansen Kinder gedacht habe.

»Und ich habe ja auch noch ein Andenken von euch beiden,« sagte Amrei und holte den Anhänger und ein eingewickeltes Geldstück aus der Tasche. »Das da habt Ihr mir damals geschenkt, wie Ihr zum letztenmal im Ort gewesen seid.«

»Guck! und hast mich angelogen und hast gesagt, du habest es verloren,« schalt der Bauer zu seiner Frau.

»Und da,« fuhr Amrei fort, ihm den eingewickelten Groschen hinreichend, »da ist das Geldstück, das Ihr mir geschenkt habt, wie ich auf dem Holderwasen die Gänse gehütet und Euch am Brunnen Wasser geschöpft hab'.«

»Ja, ja, ist alles richtig, aber was soll denn jetzt das alles? Was dir geschenkt ist, kannst du behalten,« sagte der Bauer.

Amrei stand auf und sagte: »Ich habe aber jetzt noch eine Bitte: lasset mich ein paar Minuten reden, ganz frei. Darf ich?«

»Ja. warum nicht?«

»Schaut, der Johannes hat mich mitnehmen wollen und zu euch bringen als Magd, und ich hätt' auch gern bei euch gedient zu andern Zeiten, lieber als sonstwo; aber jetzt wär's unehrlich gewesen, und gegen wen ich mein Lebenlang ehrlich sein will, dem will ich nicht zum erstenmal unehrlich mit einer Lüge gekommen sein. Jetzt muß alles sonnenklar sein. Mit einem Wort: der Johannes und ich, wir haben uns von Grund des Herzens gern, und er will mich zu seiner Frau haben ...«

»Oha!« schrie der Bauer und stand rasch auf; man hätte es deutlich sehen können, daß seine frühere Unbeholfenheit nur geheuchelt war. »Oha!« schrie er nochmals, als ob ihm ein Gaul durchginge. Die Mutter aber hielt ihn bei der Hand fest und sagte: »Laß sie doch ausreden.«

Und Amrei fuhr fort:

»Glaubet mir, ich bin gescheit genug, und ich weiß, daß man eines nicht aus Mitleid zur Schwiegertochter machen kann; ihr könnet mir was schenken, viel schenken, aber zur Schwiegertochter machen aus Barmherzigkeit, das kann man nicht, und das will ich auch nicht. Ich habe keinen Groschen Geld – ei ja doch, den Groschen, den Ihr mir auf dem Holderwasen geschenkt habt, den hab' ich noch, es hat ihn niemand für einen Groschen nehmen wollen,« sagte sie zum Bauer gewendet, und dieser mußte unwillkürlich lächeln. »Ich habe nichts, ja noch mehr, ich habe einen Bruder, der wohl gesund und stark ist. für den ich aber doch noch sorgen muß, und ich habe die Gänse gehütet und war das Geringste im Ort, das ist alles; aber das geringste Unrecht kann man mir auch nicht nachsagen, und das ist auch wieder alles – und was dem Menschen eigentlich von Gott gegeben ist, darin sag' ich zu jeder Prinzessin: ich stell mich um kein Haar breit gegen dich zurück, und wenn du sieben goldene Kronen auf dem Kopf hast. Es wäre mir lieber, es täte ein anderes für mich reden, ich red' nicht gern; aber ich hab' mein Lebentag für mich allein Annehmer sein müssen, und tue es heut' zum letztenmal, wo es sich entscheidet über Tod und Leben. Heißt das, versteht mich nicht falsch: wollt ihr mich nicht, so gehe ich in Ruhe fort, ich tue mir kein Leid an, ich springe nicht ins Wasser, und ich hänge mich nicht; ich suche mir wieder einen Dienst und will Gott danken, daß mich einmal so ein braver Mensch hat zur Frau haben wollen, und will annehmen, es ist Gottes Wille nicht gewesen ...« Die Stimme Amreis zitterte, und ihre Gestalt wurde größer, und ihre Stimme wurde mächtiger, als sie sich jetzt zusammennahm und rief: »Aber prüfet euch, fraget euch im tiefsten Gewissen, ob das Gottes Wille ist, was ihr tut. Weiter sage ich nichts.« –

Amrei setzte sich nieder. Alle drei waren still, und der Alte sagte: »Du kannst ja predigen wie ein Pfarrer.« Die Mutter aber trocknete sich die Augen mit der Schürze und sagte: »Warum nicht? Die Pfarrer haben auch nicht mehr als ein Hirn und ein Herz.«

»Ja du!« höhnte der Alte, »du hast ja auch so was Geistliches; wenn man dir mit so ein paar Reden kommt, da bist du gleich gekocht.«

»Und du tust, wie wenn du nicht gar werden wolltest vor deinem Ende.« sagte die Bäuerin im Trotze.

»So?« höhnte der Alte. »Guck, du Heilige vom Unterland! du bringst schönen Frieden in unser Haus. Jetzt hast's gleich fertig gebracht, daß die da scharf gegen mich aufsitzt; die hast du schon gefangen. Nun. ihr werdet warten können, bis mich der Tod gestreckt hat, dann könnt ihr ja machen, was ihr wollt.«

»Nein!« rief Amrei, »das will ich nicht; so wenig ich will, daß mich der Johannes zur Frau nehme ohne Euren Segen, so wenig will ich, daß die Sünde in unsern Herzen sei, daß wir beide auf Euren Tod warten. Ich habe meine Eltern kaum gekannt, ich kann mich ihrer nicht mehr erinnern; ich habe sie nur lieb, wie man Gott lieb hat, ohne daß man ihn je gesehen hat. Aber ich weiß doch auch, was Sterben ist. Gestern in der Nacht habe ich der schwarzen Marann' die Augen zugedrückt; ich habe ihr mein Leben lang getan, was sie gewollt hat, und jetzt, wo sie tot ist, da habe ich doch schon oft denken müssen: wie manchmal bist du unwillig und herb gegen sie gewesen, wie hättest du ihr noch manches Gute tun können, und jetzt liegt sie da, und jetzt ist's vorbei; du kannst nichts mehr tun und nichts mehr abbitten. Ich weiß, was Sterben ist, und will nicht ...«

»Aber ich will!« schrie der Alte und ballte die Fauste und knirschte die Zähne. »Aber ich will.« schrie er nochmals. »Da bleibst, und unser bist! Und jetzt mag kommen, was da will, mag reden, wer da will. Du kriegst meinen Johannes, und keine andere.«

Die Mutter rannte auf den Alten los und umarmte ihn, und dieser, der das gar nicht gewohnt war, rief unwillkürlich: »Was machst du da?«

»Dir einen Kuß geben, du verdienst's, du bist braver, als du dich geben willst.«

Der Alte, der während der ganzen Zeit eine Prise zwischen den Fingern gehabt, wollte die Prise nicht verschwenden, er schnupfte sie daher schnell und sagte: »Nun, meinetwegen!« Dann aber setzte er hinzu: »Aber jetzt hast du den Abschied, ich habe eine viel Jüngere, und von der schmeckt's viel besser. Komm her, du verstellter Pfarrer.«

»Ich komme schon, aber ruft mich zuerst bei meinem Namen.«

»Ja, wie heißt du denn?«

»Das brauchet Ihr nicht zu wissen. Ihr könnet mir ja selber einen Namen geben; wisset schon welchen.«

»Du bist gescheit! Nun meinetwegen, so komm her, Söhnerin. Ist dir der Name recht?«

Und als Antwort flog Amrei auf ihn zu.

»Und ich, ich werde gar nicht gefragt?« schalt die Mutter in heller Glückseligkeit, und der Alte war ganz übermütig geworden in seiner Freude. Er nahm Amrei an der Hand und sagte in nachspottendem Predigertone:

»Nun frage ich Sie, wohlehrsame Kordula Katharina, genannt Landfriedbäuerin: wollen Sie hier diese« – er fragte das Mädchen beiseite – »ja, wie heißt du denn eigentlich mit dem Taufnamen?«

»Amrei!«

Und der Alte fuhr fort in gleichem Tone: »Wollen Sie hier diese Amrei Josenhans von Haldenbrunn zu Ihrer Schwiegertochter annehmen, sie nicht zu Worte kommen lassen, wie Sie bei Ihrem Manne tun, sie schlecht füttern, ausschimpfen, unterdrücken, und überhaupt was man so nennt in das Haus metzgen?«

Der Alte schien wie närrisch, es war etwas ganz Seltsames mit ihm vorgegangen, und während Amrei an dem Halse der Mutter hing und gar nicht von ihr loslassen wollte, schlug der Alte mit seinem Rotdornstock auf den Tisch und schrie polternd: »Wo bleibt denn der nichtsnutzige Bub, der Johannes? Schickt uns der Bursch seine Braut auf den Hals und fährt derweil in der Welt herum? Ist das erhört?«

Jetzt riß sich Amrei los und sagte, daß man sogleich den Roßbub oder ein anderes nach der Mühle schicken solle, dort warte Johannes.

Der Vater behauptete, er müsse mindestens noch drei Stunden da in der Mühle zappeln; das müsse seine Strafe sein, weil er sich so feig hinter die Schürze versteckt habe. Wenn er heimkehre, müsse man ihm eine Haube aufsetzen; überhaupt wollte er ihn jetzt noch gar nicht dahaben, denn wenn der Johannes da sei, da habe er nichts mehr von der Braut, und es sei ihm schon jetzt ärgerlich, wenn er an das Getue denke.

Die Mutter wußte sich indes hinauszuschleichen und den schnellfüßigen Roßbuben nach der Mühle zu schicken.

Jetzt dachte die Mutter daran, daß doch Amrei auch was essen müsse. Sie wollte schnell einen Eierkuchen machen, aber Amrei bat, daß sie ihr gestatte, das erste Feuer im Hause, das ihr was bereite, selber anzuzünden, zugleich auch um den Eltern etwas zu kochen.

Es wurde ihr willfahrt, und die beiden Alten gingen mit ihr in die Küche, und sie wußte alles so geschickt anzufassen, sah mit einem Blicke, wo alles stand, und hatte fast gar nichts zu fragen, und alles, was sie tat, tat sie so fest und so zierlich, daß der Alte immer seiner Frau zunickte und einmal sagte: »Die ist in der Haushaltung auf Noten eingespielt, die kann alles vom Blatt weg wie der neue Schullehrer.«

Am hell lodernden Feuer standen die drei, als Johannes kam. Und heller loderte die Flamme nicht auf dem Herde, als die innerste Glückseligkeit in den Augen aller glänzte. Der Herd mit seinem Feuer ward zum heiligen Altar, um welchen andächtige Menschen standen, die doch nur lachten und einander neckten.

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