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Aus der Triumphgasse

Ricarda Huch: Aus der Triumphgasse - Kapitel 19
Quellenangabe
authorRicarda Huch
titleAus der Triumphgasse
publisherEugen Diederichs
printrunErstausgabe
year1902
firstpub1902
illustratorHeinrich Vogeler
senderbruce.welch@gmx.de
correctorreuters@abc.de
created20180524
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Buchschmuck: Heinrich Vogeler

XVIII

Nach dem Tode Riccardos wollte kein Gespräch mit der Farfalla mehr recht in Gang kommen. Anfangs dachte ich, sie hätte einen Groll gegen mich, aber allmählich sah ich, daß sie nur müde und zerstreut war. Ihr Geist war erschlafft, seit ihn der Zwang ununterbrochener Thätigkeit nicht mehr anspannte. Die Scherze, die sie sonst immer bereit hatte, blieben aus, das wenige, was sie sagte, klang teilnahmlos, nur wenn sie von Riccardo sprach, wurde sie etwas lebhafter. Meist war sie bei Galanta, um für das Kind zu sorgen, während jene arbeitete, oder sie brachte ganze Stunden auf dem Kirchhofe zu; bei sich zu Hause mochte sie nicht sein. »Wenn ich die Treppe heraufkomme«, sagte sie, »klingt mir Riccardos Stimme in den Ohren: was hast du mir mitgebracht, Mama? und mache ich dann die Thüre auf und finde das Zimmer leer, möchte ich auf der Schwelle wieder umkehren.«

Eines Nachmittags fand ich das Kirchenweib, die schwindsüchtige Frau, und eine Dritte mit blödem Gesicht, aber wunderbaren strahlenden Augen bei ihr, alle miteinander im Gespräch über Riccardo begriffen, Die Schwindsüchtige sagte, wie oft sie daran denken müsse, daß Riccardo gesagt hätte, wenn er seine Wette verlöre und vor ihr stürbe, würde er kommen und ihr den Gewinn in Sternthalern auszahlen. »Neulich nachts«, sagte sie »hörte ich seinen Schritt auf der Treppe, und ihr wißt, daß man ihn wegen des ungleichen Ganges und des Aufschlagens der Krücke mit keinem anderen verwechseln kann. Das wunderbarste war aber, daß an der Stelle, wo seine Mutter immer ein Lämpchen für ihn aufgehängt hatte, damit er in der Dunkelheit nicht stolpere, der Schritt anhielt, gerade wie sonst, wenn er stillstand und das Licht löschte. Dann hörte ich noch ein paar Schritte bis zur Thüre der Farfalla und dann nichts mehr.«

»Von Verstorbenen träumen ist Nummer 87, die Treppe 12 und das Lämpchen 43«, sagte das Kirchenweib.

»Es war kein Traum«, entgegnete die Schwindsüchtige und wurde blutrot vor Aerger, »ich hörte es wirklich und bin erst lange nachher eingeschlafen, so klopfte mein Herz vor Aufregung.«

Die Frau mit den wunderschönen Augen sagte: »Diese Nacht träumte mir, ich ginge durch eine enge Schlucht zwischen Felsen, die entsetzlich bis an den Himmel reichten, da sah ich von weither Riccardo mir entgegenkommen, worüber ich mich gar nicht verwunderte, nur darüber, daß er ohne Krücke ging. Ich dachte unaufhörlich: wie er ohne Krücke gehen könnte? als er plötzlich vor mir stand, mich groß ansah und fragte: was macht meine Mama? Ich sagte: sie wartet auf dich; und hatte kaum ausgesprochen, da war er schon an mir vorüber.«

Auch die Farfalla erzählte einen Traum und das Kirchenweib schüttelte mißbilligend den Kopf und sagte: »Man wird ein paar Gebete für ihn halten müssen, damit seine Seele Ruhe hat.«

Die Frau mit den schönen Augen sagte schüchtern, sie hätte sich immer gefreut, wenn er ihr im Traum gekommen wäre, und die Schwindsüchtige, die heimlich mit der wunderbaren Möglichkeit zu rechnen schien, er könnte ihr etwa doch die versprochenen Sternthaler bringen, die sicherlich das Glück mit sich führen würden, meinte, auch wenn Riccardo leibhaftig vor ihr Bett käme, würde sie sich nicht fürchten wie vor anderen Toten. »Es ist traurig hier geworden«, sagte sie bekümmert, »seit Riccardo tot ist. So lange er lebte, war Musik und Geschwätz und Gelächter Tag und Nacht, die kleinen Kinder kamen und tanzten zur Harmonika, man hörte Vögel zwitschern und Katzen miauen und Frösche quaken. Jetzt ist es still, als ob die ganze Triumphgasse ein Grab wäre.«

Die anderen nickten beifällig, und auch mir war es noch nie so totenstill in der Altstadt vorgekommen. Schuld daran mochte zum großen Teile die Winterkühle sein, bei der die Leute dicht aneinandergepfercht in den niedrigen, nie gelüfteten Zimmern blieben, aus denen kein Laut auf die Straße hinausdrang. Die Frauen fuhren erschrocken zusammen, als plötzlich in die leere Stille hinein eine rohe Stimme laut rief: »Farfalla, Triumphgasse Nummer 7. Wohnt hier Farfalla?« Die Farfalla war dunkelrot geworden gerade, als hätte sie die Entdeckung einer schweren Schuld zu fürchten, faßte sich aber, öffnete das Fenster und rief hinunter, was der Mann wolle, sie sei die Farfalla selbst. »Fünf Gulden Strafe sind zu zahlen von Riccardo Farfalla«, rief dieselbe selbstgefällig dröhnende Stimme, »weil er ohne Erlaubnis in einem Wirtshause zum Zwecke der Bettelei Harmonika gespielt hat.« »Gehen Sie auf den Kirchhof«, antwortete die Farfalla, »und sagen Sie Ihren Spruch da, wo Riccardo begraben liegt; er ist unterdessen gestorben« Der Polizist lachte, aber nur flüchtig und gleichsam von oben herab, wie um anzudeuten er mache wohl einen Scherz mit, nur dürfe er nicht lange dauern; denn er hielt die Aussage der Farfalla offenbar für eine spaßige Ausflucht, womit sie ihn zum Narren halten wollte. Um die Sache schnell und ohne Zänkerei zu erledigen, trat ich an das Fenster, bestätigte kurz, was die Farfalla gesagt hatte, und wies zum Ueberfluß in ziemlich herrischem Tone auf meine Bekanntschaft mit seinem Vorgesetzten hin; worauf der Mann höflich grüßte und sich ohne weiteres entfernte. Die Frauen hätten es augenscheinlich vorgezogen, vorher ihre Entrüstung an dem Manne auszulassen. Mit spitzer, gellender Stimme, in der Hoffnung, er möchte sie noch hören, rief die Schwindsüchtige: »Die Blutegel und Vampire, nicht zufrieden daß sie den Lebendigen das Blut aussaugen können möchten sie sich auch an die Toten machen! Pfui über die Hyäne, die Leichen frißt! Sie möchten die Toten vor ihr Gericht laden, als ob sie der Herrgott im Himmel wären; aber der wird dermaleinst anders richten und die sich hier groß gedünkt haben, in einen Arrest sperren, wo ihnen das Fett schmelzen wird, das sie sich von unserem Schweiße angemästet haben!«

Die Farfalla sagte lachend zu dem Kirchenweibe: »Du gehörst auch an den Ort, wo das Fett geschmolzen wird, du hast es mit den reichen Herren gehalten und für sie gebetet, also magst du auch in der Hölle für sie braten.«

»Der Teufel wird auch Trinkgelder annehmen«, sagte das Kirchenweib, »und ich bringe einen vollen Sack mit«, schlug auf ihre Tasche und lachte kichernd in sich hinein, daß sie wackelte, während ihr Gesicht unverändert ernst blieb.

Später, im Frühling, sah ich die Farfalla auf dem Kirchhof wieder, wohin ich mich begab, um mich zu überzeugen, ob mein Auftrag, das Oleanderbäumchen betreffend, ausgeführt war. Der Kirchhof lag ein ziemliches Stück weit außerhalb der Stadt auf steinigem Boden, wo nichts gedieh außer Cypressen, die wie schwarzverhüllte Todesengel zwischen den Gräbern und Steinen standen. Von der tieferliegenden Stadt sah man wenig und nach der anderen Seite ging es aufwärts zu immer höheren Hügeln bis zu den kahlen Bergen, die die Aussicht begrenzten. Die wilden Steine, die felderweit jenseits der Kirchhofsmauer übereinander lagen, machten, daß es hier im ganzen Umkreise der Augen nur den Tod gab; aber der mattweiße, unbewölkte Frühlingshimmel ruhte leicht und weich voll sanfter Ergebung über der unabsehbaren Trauer. Ja, in dieser süßen Luft hatte die Eintönigkeit der Gräberreihen, zwischen denen man hinschritt, wie die Melodie eines Wiegenliedes etwas Beschwichtigendes und Einschläferndes, so daß die uralten Rätselfragen, die einem sonst das Herz zerreißen können, schmerzlos auftauchten, verstummten und vorübergingen. Riccardos Grab lag nahe der Mauer, von der sich die rosenroten Oleanderblüten, wie Carmelo gedacht hatte, hübsch abhoben; doch sah der kleine Baum, der im niedrigen Zimmer sich stattlich ausgenommen hatte, hier in dem großen öden Garten mager und unscheinbar aus. Auf einem breiten Steine, der auf einem Riccardos Grabe benachbarten Hügel lag, saß die Farfalla, kräftiger als ich sie seit langem gesehen hatte, und zeigte mir stolz einen kleinen weißen Denkstein, den die Geschwister ihrem Bruder gesetzt hatten; es stand außer Riccardos Namen mit goldenen Buchstaben der Spruch darauf: Die mit Thränen säen, werden mit Freuden ernten

Ich war überrascht, die Farfalla munter und beredt zu finden wie früher; sie erzählte mir die Geschichte aller Gräber und derer, die sie besuchten, deren Bekanntschaft sie bei ihrem häufigen Hiersein gemacht hatte. »Hier ist die Traurigkeit der Mütter«, sagte sie und zeigte mir die Kindergräber, deren Platz unweit Riccardos Grabe war: ein breites Feld von Hügeln mit winzigen Steinen auf denen nur der Vorname stand, häufig auch nur in wenigen Zügen ein steifer Schmetterling, das Bild der unsterblichen Seele, eingegraben war; fast alle waren mit einer Blume geschmückt oder mit einer bunten Glaskugel oder einem brennenden Lämpchen. Die Farfalla zeigte mir unter den neueren das Grab des kleinen Nicoletto aus der Altstadt, eines armen Bübchens, das mit einem Buckel auf dem Rücken und einem vor der Brust ein klägliches Leben geführt hatte, aber doch der Liebling seiner Mutter gewesen war. Vor kurzem, an seinem Namenstage, hatte sie ihm Süßigkeiten und allerlei Spielwerk, wie sie es ihm sonst bei dieser Gelegenheit zu geben pflegte, auf den Kirchhof gebracht, eine Grube in das Grab gegraben und alles da hineingesteckt, gerade, als ob das tote Bübchen mit den Händen danach langen und es zu sich hineinziehen könnte. Die Farfalla lächelte über die Thorheit der armen Frau, aber insgeheim war sie doch gerührt, und ich glaube, sie hätte ihrem Riccardo gerne auch etwas in sein trauriges Haus hinuntergereicht. »Ich freue mich, daß er hier unter seinen kleinen Spielkameraden liegt«, sagte ich und sie nickte und lächelte, indem sie sagte: »Er war ja selbst nur ein Kind.«

Ihre sonst so trockenen und gespannten Augen waren dabei feucht geworden und obwohl sie alt und müde aussah, war doch ein Ausdruck von Ruhe und Zufriedenheit um sie herum, den ich noch nie an ihr wahrgenommen hatte. Sie fühlte sich hier zu Hause und genoß zum erstenmal in ihrem Leben das Glücksgefühl, ein eigenes Heim zu haben. Das Grab mit dem Stein und dem Oleanderbaum war ihr ein Garten, der ihr gehörte und den sie zu pflegen hatte, wo ihr krankes Kind wohlgeborgen in einer dichten Laube lag, nur daß sie es nicht sehen konnte und nicht wecken durfte. Wenn Leute kamen und mit ihr plauderten, empfing sie sie nicht anders, als wie der Besitzer eines Parkes vorübergehende Freunde einladen könnte, bei ihm einzukehren. Sie erzählte mir, daß Galanta mit dem Kinde nach der Insel übersiedeln wollte, um in Carmelos Nähe zu sein, und in sie dränge, mitzukommen, daß sie es aber nicht thun würde, um sich nicht von Riccardos Grabe zu trennen wohin sie immer Heimweh haben würde.

Die Sonne war jetzt am Untergange und der starre Bergrücken fing an, in einem sanften, violetten Feuer zu glühen, während der Friedhof und die steinige Anhöhe jenseits der Mauer langsam erloschen und tiefer in die Dämmerung hineinzusinken schienen. »Hier fühle ich keine Sorge, keine Angst um die Zukunft, keinen Schmerz um die Vergangenheit«, sagte sie, »und ich bin glücklich in dem Gedanken, daß ich täglich kommen und von diesem Steine aus die Sonne hinter dem Berge untergehen sehen kann, und daß ich einmal kommen und nicht mehr weggehen werde.«

Noch einmal sah ich die Farfalla, als ich, im Begriff, eine lange Reise anzutreten, von Galanta Abschied nahm, die bei meiner Rückkehr nicht mehr da sein würde. Galanta sah älter und mager aus, aber als sie mir entgegenkam, mich begrüßte und mich mit den stolzen Augen froh und feurig ansah, dachte ich wieder: meine Schwertlilie, meine goldene, das Schwert gezückt stehst du am dunklen Sumpfwasser zwischen faulenden Weiden und wirst siegen gegen Wind und Wetter und alle Elemente. Ja, sie zweifelte nicht, daß sie ihrem Kinde ein schönes Loos erkämpfen würde, trotz ihrer Armut und der Gefangenschaft des Vaters, sie gehörte zu den elastischen Seelen, die sich um so kühner aufrichten, je schwerere Aufgaben das Schicksal auf sie lädt. Der unbewußte, leidenschaftliche Schwung ihrer Bewegungen, wenn sie sich mit dem kleinen Riccardo zu thun machte, das schöne Ungestüm ihrer Zärtlichkeit, alles an ihr entzückte und erfreute, wie sie selbst in sich entzückt und freudenvoll war. Schön war auch der Junge, obwohl er keine Grübchen hatte, unverkennbar ihr gleich, so sehr, daß mir die Schilderung des Jurewitsch von dem Goldschein im Gesicht seiner kleinen Schwester einfiel. Seine großen freundlich ernsten Augen sahen mich an, als frügen sie: wer bist du, wo sah ich dich zuletzt? was sagst du, daß ich wiedergekommen bin in das wilde, schreckliche, wundervolle Land des Lebens? Am anhänglichsten schien er der Farfalla zu sein, die weit anmutiger, geschickter und verständiger mit ihm umzugehen wußte, als Galanta. Man mußte diese merkwürdige Frau mit einem kleinen Kinde gesehen haben, um sie ganz zu kennen: nicht nur ihr Wesen und ihre Bewegungen waren verändert, sondern sogar die Züge ihres Gesichtes. Sie war mit einemmal jung und namentlich ihre Augen, während sie den Kleinen anblickte und mit ihm sprach und spielte, hatten nichts Welkes mehr, sondern blühten in lichtem, leuchtendem, weichem Blau. Sowie der Kleine sie erblickte, lachte er, wenn sie nicht bei ihm war, streckte er die kleinen Arme nach ihr aus, wenn er nur ihre Stimme hörte, versuchte er den Kopf zu heben und horchte mit Wohlgefallen und Spannung. Galanta war ohne Eifersucht; es genügte ihr, daß sie ihm die Brust zum Trinken reichen konnte, und daß er währenddessen durch Strampeln und Grunzen seiner Wonne Ausdruck gab. Als er, satt und voll, ein paarmal aufschluckte, sagte die Farfalla, eine alte Weisheit ihrer Großmutter wiederholend: »Das Herzelein wächst«, und fügte nach einer Weile, indem sie ihm sanft den Rücken klopfte, hinzu: »Laß es nur wachsen und groß werden, ein großes Herz ist ein fröhliches Herz.«

Ich weiß nicht, warum diese Worte mich plötzlich traurig stimmten. Wie der schöne Kleine mit dem glänzenden Gesicht so wohlig an die Brust seiner Mutter geschmiegt lag, die ihn trug wie ein Königskind, mußte ich bei mir denken: Armer, kleiner Riccardo, du wirst unter dem Triumphbogen einhergehen, aber nicht als Sieger im Siegeswagen, sondern als gefesselter Sklave im Triumphzuge des Lebens. Werden sie dich auf die Kampfbühne werfen und von den wilden Tieren Not, Elend, Hunger und Krankheit zerreißen lassen? Ach, diese feinen runden und rosigen Glieder werden von harter Arbeit, Schmutz und Wunden entstellt werden; aus dem Schutt der Gasse wirst du die Arme gegen den verschlossenen Himmel recken und schreien: Rettet, rettet uns, Engel und Heilige!

Schade um dein Goldgesicht und dein fröhliches Herz! Möchtest du doch aus der sumpfigen Tiefe den Weg ins Licht finden und andere, edlere Kämpfe kämpfen als mit der Bestie des Hungers. Nicht Schwelgen in der Fülle der Erdengüter wünsche ich dir, aber Kraft und Licht und Raum, zu atmen, dich zu regen, zu schauen.

Das Kind wandte seinen Kopf von der Brust seiner Mutter weg und sah mich an, als vernähme es meine Gedanken, und sein großer Blick aus den träumenden Augen, die noch von den Dingen der anderen Welt voll waren, schien mir zu sagen: Kurzsichtiger Mann! Ich habe mir Entbehren und Darben gewählt, verschwiegene Marter und ruhmlose Kämpfe. Auf Dornen werde ich meinen Gang durch das Leben gehen. Aus den allmächtigen Händen Gottes habe ich mir dies Loos genommen und bin hier, es zu leiden.

Es war mir einen Augenblick so zu Mute, als müßte der lange, volle Blick mir das letzte Geheimnis des Lebens mitteilen; aber meine stumme Zwiesprache mit den schönen Kinderaugen und alle meine Empfindungen und Gedanken dauerten nur so kurze Zeit, daß es den Frauen nicht auffiel, als ich an die letzten Worte der Farfalla anknüpfend sagte: »Ja, ein fröhliches und ein tapferes Herz, das wünschte ich dir, und ein gutes Herz, wie der arme Riccardo hatte, dessen Namen du trägst.« Damit verabschiedete ich mich und trat bald darauf meine Reise an die mich beinahe dreiviertel Jahre von meiner Vaterstadt fernhielt.

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