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Aus den Odi Barbare

Giosuè Carducci: Aus den Odi Barbare - Kapitel 35
Quellenangabe
pfad/carducci/odibarba/odibarba.xml
typepoem
authorGiosuè Carducci
titleAus den Odi Barbare
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorFritz Sternberg
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Metrische Gründe

Brachst du, o Clölia, schwimmend des Tibers Wellen, wie deine
Ahne? Kommst du zu uns, als neue Rea genaht?

Enkelin Reas, der Schritt des Hendekasyllabus hat ein
Allzu kärgliches Maß für deiner Schönheiten Höh'n.

Über den heiligen Weg der gesichelten Schultern kann einzig
Der Hexameter zieh'n mit triumphierendem Fuß.

Um die kapitolinische Burg des Phidischen Halses
Schlinge, wie Albas Kranz, weich der Pentameter sich.

In deiner Augen Strahl, welcher ungestüm blitzt wie die Sonne
Zwischen Pränestes Höh'n, hinter dem Morgenrot, soll

Bebend die Fittiche schwingen, an kräftiger Liebe erwärmt, die
Strophe Alkaios'. Zurück, niedriger Vers: Septenar!

Auf dem wallenden Haar, das über die parische Dämm'rung
Dorischer Formen wie Nacht niederfließt, leuchte verklärt

Der asklepiadische Vers, als goldene Krone von Sternen;
Lasse die Oktonar', Enkelin Reas, der Magd!

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