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Gutenberg > Giosuè Carducci >

Aus den Odi Barbare

Giosuè Carducci: Aus den Odi Barbare - Kapitel 1
Quellenangabe
pfad/carducci/odibarba/odibarba.xml
typepoem
authorGiosuè Carducci
titleAus den Odi Barbare
publisherCoron-Verlag
seriesSammlung Nobelpreis für Literatur
volumeNobelpreis für Literatur 1906
editor
year1969
translatorFritz Sternberg
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090330
projectidcb077308
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Vorspiel

Alltagsdichtung hass' ich: sie überläßt die
Schlaffen Hüften willig dem Pöbel, ohne
Beben fügt sie sich dem gewohnten Kosen,
Streckt sich, entschlummert.

Mir die wache Strophe, die mit dem Handschlag
Und dem Schritte rhythmisch im Chor einherschwebt;
Greif nach ihrem Fittich im Flug, sie wendet
Sich – widerstrebend.

So, umfaßt vom liebenden Waldgott, windet
Die Bacchantin sich auf dem schnee'gen Edon;
Schöner hüpfen, unter dem Druck, des Busens
Blühende Reize.

Schrei und Kuß verschmilzt auf dem glüh'nden Munde,
Sonnenstrahlend lächelt die Marmorstirne
Und die Haare fluten in weiten Wellen,
Wehend im Winde.


I. Buch

Schlechten, gestümperten Versen genügt ein geringer Gehalt schon,
Während die edlere Form tiefe Gedanken bedarf:

Wollte man euer Geschwätz ausprägen zur sapphischen Ode,
Würde die Welt einsehn, daß es ein leeres Geschwätz.

August v. Platen.

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