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Aus dem Geschlecht der Byge - Erster Band

Laurids Bruun: Aus dem Geschlecht der Byge - Erster Band - Kapitel 5
Quellenangabe
typefiction
authorLaurids Bruun
titleAus dem Geschlecht der Byge - Erster Band
publisherGustav Kiepenheuer Verlag
printrunErstes bis sechstes Tausend
year1918
translatorJulia Koppel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070809
projectida05ba561
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5

Der alte Konferenzrat Byge lag auf seinem Roßhaarsofa, mit einer karierten Schlummerdecke über dem Leib, und hielt sein Mittagsschläfchen.

Das Fenster stand halb offen und klapperte mit seinem Sturmhaken bei dem milden Sommerwind, der vom Kalkbrennereihafen über das niedrige Stallgebäude herüberwehte.

Der Stallknecht fegte mit langen Besenstrichen vor der Wagenremise; aber der Konferenzrat hatte diese Geräusche schon so viele Jahre gehört, daß sie ihn nicht mehr zu wecken vermochten.

Da hörte das Fegen auf. Der Konferenzrat hatte durch seinen Mittagsschlummer die dunkle Empfindung, als ob zwischen Lars und einer fremden, hellen und offenen Stimme einige Worte gewechselt würden.

Kurz darauf erklangen feste Schritte auf der alten Treppe, und der alte gebrechliche Glockenstrang fing plötzlich an zu seufzen und zu keifen, wie es seine Gewohnheit war, bevor er sich richtig in Gang setzte. Wenn er aber erst einmal angefangen hatte, konnte er nicht wieder aufhören; noch lange nachher scharrte und gluckste es in der alten Glocke.

Der Konferenzrat erhob sich ärgerlich vom Sofa, hinkte zur Tür, öffnete die Tür zum Vorzimmer und rief mürrisch: »Herein!«

Er mußte noch einmal rufen. Da wurde an den Drücker gegriffen und gleichzeitig fiel draußen etwas rasselnd auf den Fußboden.

Der Konferenzrat schob die Brille auf die Nase und sah gereizt zum Schloß hin.

Was war denn das für ein Tölpel!

»Sie haben mein Schloß entzwei gemacht, Sie!« rief er zornig.

Er ging zur Tür und drehte von drinnen den Schlüssel um. Schließlich gelang es ihm, die Tür zu öffnen. Bevor er denjenigen, der mit der Mütze in der Hand draußen stand, näher ins Auge faßte, sagte er mit seiner mürrischen Greisenstimme:

»Geben Sie den Drücker her!«

Als er ihn bekommen hatte, trat er an das offene Fenster und rief in den Hof hinab: »Lars!«

»Jawohl!« klang es bedächtig zurück, während die Holzpantoffel über das Steinpflaster klapperten.

»Jemand hat meinen Drücker entzwei gemacht – komm herauf und sieh zu, ob du ihn wieder heil machen kannst.«

»Jawohl!«

Lars hatte schon häufig das alte, gebrechliche Schloß reparieren müssen, das der Konferenzrat um keinen Preis erneut haben wollte.

»Es wird schon bis zu meinem Tode aushalten!« pflegte er zu sagen.

Während Lars über den Hof klapperte, um Werkzeug zu holen, erinnerte der Konferenzrat sich des Fremden, der noch draußen stand.

Der kleine rundrückige Mann trippelte wieder ins Vorzimmer und sagte »Bitte!«, während seine kleinen scharfen Augen den Fremden über die Brille hinweg musterten.

Indem der junge Mann ins Zimmer trat und die Tür mit dem lädierten Schloß zu schließen versuchte, ohne dem Konferenzrat den Rücken zuzukehren, wies der Alte ihn in das nächste Zimmer hinein.

»Lassen Sie das Schloß nur,« sagte er in einem milderen Ton, »und kommen Sie herein!«

Im selben Augenblick hörte man Lars' schwere Schritte auf der Treppe. Der Alte ging hinaus und gab ihm den Drücker. Als er zurückkam, sagte er, indem er den jungen Mann mit dem hellblonden, hochgekämmten Haar, der aufrechten Haltung, den mageren Händen, die die Mütze nervös zerdrückten, betrachtete:

»Wer sind Sie denn eigentlich?«

»Ich bin Studiosus Svend Byge!« kam es hastig.

»Gottchen, Gottchen!« seufzte der Alte, und Svend sah, wie ihm die Augen hinter der Brille feucht wurden.

»Also das ist Jörgens Sohn – Svend Byge!« wiederholte er, indem er bei dem Namen verweilte, als ob jedes der Worte einen Schwarm von Erinnerungen in ihm hervorrief.

Dann klopfte er ihn auf die Schulter, nahm ihm seine Studentenmütze ab, die er einen Augenblick mit einem wehmütigen Lächeln betrachtete und legte sie auf einen Tisch am Fenster.

»Setz dich!« sagte er mit plötzlichem Eifer. »Setz dich hierher, Svend!«

Er führte ihn bei der Hand zu dem großen viereckigen Arbeitstisch vor dem Sofa, wies ihm einen Stuhl an, wo ihm das Licht voll ins Gesicht fiel und nahm selbst ihm gegenüber auf dem Roßhaarsofa Platz.

Es entstand eine Pause. Die Anrede war es, die Svend Schwierigkeiten bereitete. Er fand, daß er Großvaters Bruder nicht mit »Herr Konferenzrat« anreden konnte; aber »Onkel Kasper«, wie seine Mutter es ihm ans Herz gelegt hatte, konnte er auch nicht über die Lippen bringen.

»Wie geht es deiner Mutter?« fragte der Konferenzrat und zog sich die Schlummerdecke über den Leib.

»Danke, gut!«

Jetzt nahm er allen Mut zusammen:

»Ich sollte vielmals grüßen, Herr Konferenzrat, und für den Brief danken.«

»Nenn mich nur ›Onkel Kasper‹, Freundchen,« sagte der Alte mit einem freundlichen Lächeln in den blauen Augen, die ganz milde geworden waren, während sie nach den bekannten Familienzügen in Svends Gesicht suchten.

Der unwillkürliche nervöse Zug über dem rechten Auge, den hatte sein Bruder, Svends Großvater, auch gehabt, als sie Knaben waren.

Da die Schwierigkeit der Anrede nun glücklich aus der Welt war, verlor Svends Verlegenheit sich, und er gab frische, schnelle und präzise Antworten.

»Ja, ja, das war ein harter Schlag!« sagte Onkel Kasper, nahm die Brille ab und trocknete sich die Augen.

Svend mußte schnell zur Seite sehen, um die Augen nicht voller Tränen zu bekommen. Der Schmerz um seinen Vater war noch so frisch.

»Welchen Weg willst du denn gehen, Freundchen,« fragte der Konferenzrat und forschte über die Brille hinweg scharf in Svends großen hellen Augen.

Jetzt waren sie dort angelangt, wo Svend mit bangen Ahnungen einen Kampf voraussah.

Die Sache lag ja nämlich so, daß Svend noch keinen Weg gewählt hatte – jedenfalls keinen von den gebahnten, ausgetretenen, an die der Konferenzrat sicher dachte. Das lag ja schon in dem Wort »Brotstudium«, das der Alte in seinem Brief gebraucht hatte.

Svend Byge wollte gern arbeiten. Er wünschte nichts sehnlicher, als sich seinen Unterhalt selbst zu verdienen. Onkel Kasper sollte nur ahnen, was es seinen Stolz gekostet hatte, bis er sich dem Wunsch der Mutter gefügt und den Bettelsack auf die Schultern genommen hatte; denn etwas anderes war dieser Besuch eigentlich nicht.

Aber einen Vorteil dadurch erkaufen, daß er seinen Geist einengte, daß er sich von vornherein all dem Großen in der Welt verschloß, zu dem ihm das freie Schöpfen in der Wissenschaft, die unendliche und hohe Welt der Bücher, den Weg bahnen sollte – nein, davon konnte keine Rede sein.

Darüber war er sich klar geworden, lange bevor er an der gebrechlichen Glocke des Konferenzrats läutete.

Die ganze weite Welt, die jetzt offen und verheißungsvoll vor ihm lag, alles was man von ihr wußte und noch mehr dazu, das wollte er durchdringen und sich zu eigen machen.

Wenn der Konferenzrat ihn mit dem Eigensinn eines alten Mannes in Fesseln legen wollte, dann würde er antworten:

»Behalten Sie Ihr Geld! – Ich ziehe es vor, mich selbst zu ernähren. Dann habe ich meine Freiheit zum Studieren; und wenn die nicht ausreicht, so nehme ich die Nächte zu Hilfe.

Svend nahm seinen ganzen Mut zusammen. Ohne es zu wissen, warf er den Kopf in den Nacken und sah dem Konferenzrat offen ins Auge. »Ich habe noch keinen Weg gewählt!« sagte er. »Onkel Kasper« blieb ihm im Halse stecken.

Der Alte betrachtete ihn eine Weile stillschweigend.

Wie gut er diese hochmütige Haltung und das Zurückwerfen des Kopfes kannte! – Er selbst war in seiner Jugend so gewesen. Und Svends Vater erst! – Ja, ja, es war ein echter Byge, der da vor ihm auf dein Stuhl saß und dem Leben voll trotziger Erwartung entgegenblickte! – Ach ja, mit viel größeren Ansprüchen an das Leben, als es selbst im günstigsten Fall gewähren würde.

Wie hatte sein Vater darunter leiden müssen, wie hatte diese Unbeugsamkeit des Geschlechtes ihn in seiner Tätigkeit gehemmt und ihn um viele große architektonische Aufgaben gebracht. Diese Unbeugsamkeit hing mit vielem vom Besten im Menschen zusammen. Aber man brachte es zu nichts, bevor man nicht lernte, sie zu überwinden.

Dem Alten wurden die Augen feucht, er seufzte. Aber was half es? Was der Vater nie gelernt hatte, das mußte man versuchen, den Sohn zu lehren.

Der Konferenzrat rieb sich die mageren, eckigen Hände; Svend dachte, daß sie denen seines Vaters glichen, nur waren sie kleiner und zierlicher. Da sagte der Alte und wandte das Gesicht zum Fenster:

»Ich dachte, du wolltest weiter studieren?«

»Das will ich auch,« beeilte Svend sich zu erwidern. Dann stürzte er sich kopfüber in das Peinliche der Sache.

»Aber kein Brotstudium!« Svend hatte eine überraschte und scharfe Antwort erwartet. Der Alte aber wendete nur wieder den Kopf zu ihm um; und indem er sich im Sofa zurechtsetzte, als ob er dachte: »nun, diese Sache scheint ja langwierig zu werden«, sagte er sanftmütig und wie selbstverständlich:

»Wovon willst du denn leben, Freundchen?«

Svend ärgerte sich über die Sanftmut und über das »Freundchen«. Es verwirrte ihn und entwaffnete seine kriegerische Haltung.

»Ach, es gibt ja so viele Erwerbszweige!« sagte er mit einer flotten Handbewegung, als brauche er nur zu wählen.

»Da sind Schulstunden und – Nachhilfestunden – und – und Korrekturlesen – und so weiter!«

»Ja, schön. Ich spreche aber von einem Beruf. Denn du hast doch dein Abiturium nicht gemacht, um Korrekturen zu lesen, Freundchen?«

Der Konferenzrat machte sich in einem kleinen heiseren Lachen Luft, das ihn ins Husten brachte.

Svend bekam einen dunkelroten Kopf. Er fühlte sich bis ins tiefste verletzt. Dieser alte Zittergreis sollte nur wissen, was sich in seinem Innern bewegte, was Svend Byge alles in der Welt ausrichten wollte!

Da erinnerte er sich der inständigen Ermahnungen seiner Mutter: »Sei nur nicht großspurig, Svend; das kränkt alte Leute; er kennt dich ja nicht; und bedenke, daß er aus einer anderen Zeit ist als du.«

Er bezwang sich und sagte ausweichend: »Wie kann ich zwischen etwas wählen, was ich gar nicht kenne.«

»Hast du denn nicht Lust zu einem bestimmten Beruf?«

Was sollte er antworten? Die Wahrheit würde der Alte, der ja schon längst mit dem Leben abgeschlossen hatte, doch nicht verstehen.

Er wußte nur zu genau, daß der Konferenzrat lächeln würde, wenn er antwortete, daß sein Wahlspruch sei: nichts Menschliches soll mir fremd sein! – daß er sich eine Wissenschaft und Kunst umfassende Erkenntnis erwerben, von deren Zinnen er dann die Gebrechen des Daseins überschauen und sein Leben für deren Abhilfe opfern wolle.

Nach kurzer Überlegung beschloß er, die Wahrheit zu umschreiben:

»Ich wollte gern Sprachen und deren Entwicklung studieren – und Philosophie und Mathematik – und Ästhetik – und –«

»Also Humaniora mit anderen Worten!« unterbrach der Alte ihn; und nun lächelte er unumwunden.

»Ach ja, das ist ja sehr schön, Freundchen! – Aber man kann nicht alles auf einmal; und das sind brotlose Künste. Vor allen Dingen muß man leben, und dazu gehört ein Fach, das zu einer praktischen Tätigkeit führt. Wenn man nun aber Jurist oder Arzt oder vielleicht Geistlicher werden will, so sind das alles Fächer, die eine bestimmte Summe von theoretischem Wissen verlangen – eine abgerundete wissenschaftliche Erkenntnis, die auch an und für sich – ich meine, für die – äh – für die persönliche Lebensanschauung von großem Wert ist. Überleg dir das, Freundchen! – Hat man erst ein Fach und eine Tätigkeit – ›Lebensunterhalt‹ ist scheinbar ein Wort, das dir nicht gefällt, wie? – hi, hi! – hat man also erst festen Grund unter den Füßen und – äh – sein gutes, vernünftiges Auskommen, dann ist es Zeit, seinen Geist weiter auszubilden, wenn es einen dazu drängt. Man studiert Humaniora–man hat seine Passion, die man in seinem Otium pflegt. So hatte ich zum Beispiel einen guten Freund, der Oberlandesgerichtsrat war; außerdem aber war er ein großer Mathematiker. – Ach ja, der Wissensdrang ist eine schöne Sache, Freundchen, vergiß das nicht! – aber zuerst eine praktische Tätigkeit, die einen durchs Leben tragen kann. Man kann Frau und Kinder – denn du willst doch wohl auch mal eine Familie gründen, was? – hi, hi – man kann Frau und Kinder nicht mit Ästhetik ernähren! Das ist keine Tätigkeit, Freundchen – das ist eine Passion. Oder wie sagtest du vorhin – die Entwicklung der Sprachen? – Nun, das ist ein Fach, das es zu meiner Zeit nicht gab.«

Der Ton, in dem der Alte seine lange Rede gehalten hatte, war so freundlich, so väterlich, daß Svend trotz dem lebhaften Widerspruch, der sich in ihm regte, sich nicht gereizt fühlte.

Nur als der Konferenzrat davon sprach, daß er einst eine Familie gründen werde, hatte er kaum an sich halten können. Die Annahme, daß er – Svend – auf dem soviel Größeres ruhte – eine Familie gründen solle, war so komisch, daß er sich auf die Lippe beißen mußte, um nicht zu lächeln. Durch diese Munterkeit aber schlug seine Stimmung um. Er fühlte jetzt, daß er für das ganze schwere Geschütz von Argumenten und Energie, mit dem er sich gewappnet hatte, gar keine Verwendung haben würde. Auf einmal gefiel der Alte ihm recht gut; und er mußte immerwährend dessen Hände ansehen, die denen seines Vaters so ähnlich waren.

Es war klar, daß Onkel Kasper nur sein Bestes wollte, und man konnte ja nicht verlangen, daß er die Sache mit anderen Augen als mit seinen eigenen betrachtete. Er sprach aus seinen eigenen Erfahrungen heraus, und er konnte ja nicht wissen, daß er, Svend Byge, mit besonderen Augen betrachtet sein wollte.

Keiner, nicht einmal der leibliche Vater, konnte mit Sicherheit erkennen, daß man etwas Besonderes war. Andere mochten daran glauben, aber wissen, wissen konnte man es nur selbst.

Als der Konferenzrat sah, daß der junge Mann anfing, nachzudenken, meinte er, daß es das beste sei, die Sache nicht zu forcieren. Er kannte den Familienstarrsinn und wußte aus Erfahrung, daß man mit einem vernünftigen Wort am weitesten kam, wenn man es sich in der Stille seinen eigenen Weg suchen ließ.

»Ja, ja, Freundchen – ich verlange nicht – ich erwarte nicht, wollte ich sagen, daß du dich sofort entscheidest. Vielleicht ziehst du es vor, anderer Hilfe zu entbehren – hm! – das ist auch ein Standpunkt, der sich hören laßt. Aber darüber mußt du wohl lieber mit deiner Mutter beratschlagen.« Sie weiß den Wert des Geldes zu schätzen – dachte der Konferenzrat –, und kann die Mutter ihn nicht auf andere Gedanken bringen, so sind auch meine Worte umsonst.

In der kurzen Zeit, die sie miteinander gesprochen hatten, hatte der Konferenzrat selbst eine andere Anschauung bekommen.

Das ursprüngliche Motiv zu seinem Angebot war, außer dem Mitgefühl mit der Witwe, ein allgemeines Verantwortungsgefühl als Oberhaupt der Familie. Da er selbst kinderlos war, so wollte er das Seinige dazu beitragen, jungen, kräftigen Schößlingen an dem alten Stamm so gute Entwicklungsbedingungen wie möglich zu verschaffen.

Jetzt, als er Svend Byge kennen gelernt und so viele typische Familienzüge an ihm gefunden hatte, faßte er ein warmes persönliches Interesse für den jungen Mann.

Von neuem erwachte der Kummer in ihm, daß er selbst keine Kinder hatte. Da tauchte der Gedanke in ihm auf, den Vaterlosen zu seinem Sohn zu machen; erst aber wollte er ihn prüfen; er wollte genau wissen, was in ihm steckte; und entsprach er seinen Erwartungen, so konnte man weiter sehen. –

Es war nicht mehr eine Wohltätigkeits- und Familienangelegenheit für den Konferenzrat. Jetzt hatte sie ein persönliches Interesse für ihn bekommen. Svends Sache war auch zu der seinen geworden,

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