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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 5
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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An Byron

So großer Lord, der Sonne liebster Dichter,
Dich Byron, ehrten Menschen, liebten Feeen;
Gefeiter Jäger, Blicke auch von Rehen
Zerbrach dein Herz; du sterntest sie als Lichter.

Dein starkes Atmen trotzte warm dem Richter –
Im Heuchlerland – über entkrampften Ehen:
O glücklich warst du nie – bei Wonnewehen –
Entschminkte rasch dein Morgenstrahl Gesichter.

Dich feire ich, du bist ein Held geworden:
Mein Dichter, wo du bliebst, erfreut, verwöhnt,
Verläßt mich niemand, wird kein Freund mich morden.

Wer ehrte mein Gedicht, daß ers verhöhnt?
Doch weil' ich froh – verwitternd unter Horden,
Die du befreit hättest – auch fast verpönt.

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