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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 4
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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An Shelley

Für Erhard Buschbeck

Der Liebe tief verletzbarem Verkünder,
Dir Shelley, kett ich dankbar mein Sonett:
Ein Licht, dein zart entschleiertes Violett,
Ward großer Sonne feiernder Entzünder.

Nach solcher Freiheit purpurten die Münder
Zum Rufe Hingebluteter im Bett:
Geweihter Walstatt rächendes Skelett,
Stand Hellas' Traum erblitzender Begründer.

Ein Mond in deinem Blick zerperlte Zähren.
Der Möwe Silberflug, auf schwerer Flut,
Schien bleich der Seele Staunen zu erklären.

Gestirntes Ahnentum empfand das Blut,
Da wollte dein Geheimsein Sturm gewähren,
Bis jung und gut du erst im Meer geruht.

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