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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 39
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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Hellas

Für Lukas Peterich

In Hellas ward die Gottheit hold gestaltet;
Auf Meer und Inseln sehne dich hinaus!
Nie faßt dich dort vor Menschen alter Graus:
Sie haben sich zur Sonne stolz entfaltet.

Gesang, der treu – durch die Besinnung – schaltet,
Geleite dich um dein vertrautes Haus!
Gemüt, bald wird dir wohl bei Windgebraus:
Du spürst, wie Herzensblut im Grauen waltet.

Der Krieger tritt gefaßt zum schönen Weibe:
Die Leidenschaften wägt ein großes Maß,
Daß Anmut ernstgeübten Leibern bleibe!

Bei Spielen, die kein kühnes Lied vergaß,
Erblickst du Jünglinge mit heller Scheibe:
Sie adeln Wettstreit, als geglückten Spaß.

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