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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 38
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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Beruf

Für Toni Sussmann

Geliebte Menschen, schwach durch alte Plagen,
Ihr seid von Gott enttäuscht und seiner Welt:
Wie brauch ich euch und unser Himmelszelt!
Ein Weib vernimmt nur des Entblößten Klagen!

Du mußt – gesamt – die Sternenherkunft tragen,
O Mensch, du bist vor Mühsal nie zerschellt:
Fürs Weib zu sorgen, bleibt dem Mann Entgelt,
Denn Frieden freut ihn nicht, er hofft aufs Wagen!

Ein Menschtum fordern heile Leidenschaften.
Was Hingesonnenheit im Nächsten liebt,
Verlangt nach Künstlertum, zu wunderhaften

Erbauungen der Seele, die zerstiebt,
Wenn Triebe nicht um edle Mahnung haften:
Verbleib der Hilflosen, die Pflichten gibt!

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