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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 33
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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Ein Zug

Für meine Schwester Edith

Sehr fromme Frauen ziehen fort zum Meere
– Von Demeter ergriffen, weich gehüllt – .
Ein Wünschen, das Durchbangte lang erfüllt,
Beseligt sie, zu ihrer Göttin Ehre,

Geweihtes Sagen, aus des Herzens Schwere,
Das Kummer krümmt, sich im Gemüt verknüllt,
Emporzurufen, wo die Sturmsee brüllt:
Und alter Hang zum Hades birgt die Lehre.

Sehr fromme Frauen schauen ihre Tiefe;
Die Triebe welkten, flattern durch den Herbst,
Es wird, als ob uns Zukunftheil beriefe:

Ereigne dich, wo du dein Scheitern erbst,
Zur Gottheit sinnt man urverschwiegne Briefe,
Sie hält geheim, was du in Klippen kerbst!

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