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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 30
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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Wohlhabend

Für Max Sidow

Athenern brachte Demeter den Frieden:
Sie tritt zum Herde, wo die Ehe glückt,
Ihr Weiheheim bleibt gabenreich geschmückt,
Denn Wohlstand ward den Auen mitbeschieden.

Sie weilt auch gerne bei zufriednen Schmieden,
Hat ihren Hang zum Harnisch rasch entrückt,
Für jüngste Pflüge Hämmernde entzückt:
Bescheidne Geister kreisen nun hienieden.

Sie tritt bei Töpfern in die warmen Stuben.
– Verschleiert oft – am Ernste drum erkannt.
Sie bringt den Ton aus ungenannten Gruben,

Erfindet ein Gefäß mit leichter Hand.
Der frohe Mann blickt fromm, verstummt die Buben:
Die fremde Frau beschattet keine Wand!

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