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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 29
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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Der Überfluss

Apollos Delphine umwogen im Bogen
Triptólemos' Schiff mit ergoldetem Korn:
Poseidons Verwundrung zu plötzlichem Zorn
Besänftigt Athena, der Ausfahrt gewogen.

Ein Zauber, der nie, wo er blendet, getrogen:
– Von vorn, beim Sporn, obstspendender Born,
Mit Feigen durchsüßt, unsrer Demeter Horn –
Kommt Wellen beschwebend, nach Osten gezogen.

Der Gott ward von Hermes olymphoch enthoben;
Sein Schiff aber loht, ein ersternter Rubin,
Und scheitert, als Gabe zersamend, beim Toben

Poseidons, im schimmernden Gischthermelin:
Die Fülle ist heil über Inseln verstoben;
Apollozu schwingt sich ein liebster Delphin.

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