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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 28
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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Aufschwung

Triptólemos hält Rast auf Kores Fluren.
Besinnt sich ihr Gemüt des Hades schon?
Erwacht, dem Schlafe zugedacht, der Mohn?
Bei Herbstzeitlosen mahnen Plutos Spuren.

Ob auch die Menschen seinen Ruf erfuhren?
Bald herrscht Perséphone vom untern Thron,
Hält die Hinabgespensterten in Fron:
Entflammte werden starr wie Erzfiguren.

Da weht sich Hermes auf die reichen Auen,
Trifft noch Triptólemos, zuletzt vergnügt,
Und winkt ihm, Schiff und Segelpracht zu bauen.

Bevor der Herold den Verzückten rügt,
Erwolkt der Götter Wünschen weich im Blauen,
Wofür ein Schiff flink Fertigkeit sich fügt.

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