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Attische Sonette

Theodor Däubler: Attische Sonette - Kapitel 27
Quellenangabe
authorTheodor Däubler
titleAttische Sonette
publisherInsel-Verlag zu Leipzig
year1924
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170224
projectid6dedc661
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Die Einladung

Die Wolken glitzern um die höchste Stunde,
Ein jüngster Wind versilbert sacht den Wald;
Die Ölbäume bekennen sich zur Gottgewalt
Und zittern von Athenas Nahen Kunde.

Ihr Silberwispern frommt aus hehrem Munde;
Doch – Demeter vernehmbar bloß – erschallt
Ein Ruf der Zeus-Entragten, als Gestalt:
Beglück Athen, Erkorene zum Bunde!

Da löst von Kore sich die große Mutter,
Gehorcht der Tochter des Kroniden schlicht;
In Fuhren folgt ihr hochgestuftes Futter.

Viel Korn kommt an, auch Überschwang an Butter:
Der Stadt enthüllt sich Demeters Gesicht,
Für Opfer nickt sie – tiefumfleht – Verzicht.

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